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Immunoassay-Kontrollen

Immunoassay-Kontrollen2020-06-30T15:13:26+02:00

Immunoassay-Qualitätskontrollen

Die BIOMED Qualitätskontrollen für Immunoassays und das Monitoring von Medikamentenspiegeleinstellungen sind in drei verschiedenen Leveln verfügbar. Sie enthalten umfassende Zielwerte und Referenzbereiche für die Schilddrüsendiagnostik, das TDM (Therapeutisches Drug Monitoring) und die Toxikologie, organspezifische Marker, endokrine Marker zur Feststellung des Hormonstatus, Marker für die Reproduktionsmedizin und weitere Bereiche.

Parameter der Schilddrüsendiagnostik

Eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse zeigt sich in veränderten Werten der die Schilddrüse betreffenden Hormone. Daher kann die Bestimmung der Hormone im Serum zur Diagnose, aber auch zur Verlaufskontrolle bei Schilddrüsenerkrankungen eingesetzt werden.

In der Hypophyse wird das Thyreoidea-stimulierende Hormon TSH (auch: Thyreotropin) gebildet. Das Hormon gelangt über die Blutbahn zur Schilddrüse und stimuliert dort die Produktion von Schilddrüsenhormonen.

Die Schilddrüse produziert und sezerniert die beiden Hormone L-Thyroxin (T4, freies T4: FT4, Gesamt T4: TT4) und L-Triiodothyronin (T3, freies T3: FT3, Gesamt T3: TT3). Das aktive, stoffwechselanregende T3 wird bei Bedarf aus seiner Speicherform T4 gebildet. Bei ausreichender T3- und T4-Konzentration wird die Sezernierung von TSH vermindert.

Die Speicherform der Schilddrüsenhormone, das Jod-Glycoprotein Thyroglobulin (TG, auch: Thyreoglobulin), wird vor allem für die Verlaufskontrolle im Rahmen der Nachsorge bei Schilddrüsentumoren eingesetzt.

Mit Hilfe des Thyroid Uptake (T-Uptake) kann die Konzentration an freiem Thyroxinbindendem Globulin (TBG) im Plasma ermittelt werden. Bei erniedrigten Schilddrüsenhormonspiegeln steigt das ungesättigte TBG an.
Endokrine Tests/Hormone

Die Endokrinologie ist die Lehre von der Morphologie und Funktion der Drüsen mit innerer Sekretion (Endokrine Drüsen) der Hormone und deren Störungen.

Adrenocorticotropin (auch: Adrenocorticotropes Hormon, kurz ACTH) wird im Hypophysenvorderlappen synthetisiert und reguliert die Nebennierenrindenfunktion. So nimmt es indirekt Einfluss auf die Produktion von Cortison und Insulin. Verschiedene Erkrankungen und Faktoren können veränderte ACTH-Produktion oder -Ausschüttung bewirken, z. B. Kälte, Stress, Entzündungen unterschiedlicher Ätiologie, Nebennierenrindeninsuffizienz oder Tumoren der Hypophyse.
Cortisol (auch: Hydrocortison) ist ein Stresshormon, das durch Aktivierung von katabolen (= abbauenden) Stoffwechselvorgängen dem Körper energiereiche Verbindungen zur Verfügung stellt. Es ist für den Menschen das wichtigste Kortikosteroid-Hormon und beeinflusst unter anderem den Blutdruck und hemmt die Immunabwehr.
DHEA-Sulfat (Dehydroepiandrosteronsulfat) wird fast ausschließlich in den Nebennieren synthetisiert. Es ist eine Vorstufe der weiblichen (Östrogene) und männlichen (Androgene) Geschlechtshormone, zeigt aber auch Hormonaktivität. Erhöhte Werte können beispielsweise auf Nebennierenrindentumore hinweisen.
Parathyroid Hormone (auch: Parathormon, Parathyrin, PTH) wird in den Hauptzellen der Nebenschilddrüsen gebildet. Seine Funktion ist die Erhöhung der Calcium- und die Senkung der Phosphat-Werte. Der Gegenspieler des PTH ist das Calcitonin, das den gegenteiligen Effekt hat. Der PTH-Wert wird bei Verdacht auf eine Störung des Calcium-Phosphat-Haushalts ermittelt, er weist jedoch auch auf Erkrankungen der Nebenniere hin. PTH wird sinnvollerweise in Kombination mit Calcium und Phosphat gemessen.
Procalcitonin (PCT), ein Vorläufer des Hormons Calcitonin, ist ein Entzündungsmarker und wird normalerweise vor allem in der Schilddrüse produziert. Der PCT-Wert weist speziell auf eine bakterielle, pilzbedingte oder parasitäre Infektion hin und wird daher bei Patienten mit Sepsis (Blutvergiftung) und Multiorganversagen und bei Neugeborenen ermittelt. Bei viral bedingten Entzündungen tritt kein erhöhter Wert auf. Auch bei einem C-Zell-Karzinom der Schilddrüse und bei Stresszuständen, wie z. B. Hitzschlag treten erhöhte Werte auf.
Reproduktionsmedizin/Fertilität

Im Bereich der Reproduktionsmedizin werden die Grundlagen der Fortpflanzung, die Kontrolle der menschlichen Fertilität und die Störungen der Zeugnungsfähigkeit (Sterilität) untersucht. Ein weiterer Bereich ist die Ausbildung bzw. Störungen der Entwicklung von Geschlechtsmerkmalen.

17-OH-Progesterone (auch: 17-Hydroxy-Progesteron, 17-OHP) ist ein Gestagen, das in den Nebennieren und den Gonaden (Hoden/Testes bzw. Eierstöcke/Ovarien) gebildet wird. Es ist ein Zwischenprodukt, dass bei der Synthese verschiedener Hormone (Cortisol, Testosteron und Östradiol) auftritt. Die Bestimmung von 17-OH-Progesteron ermöglicht eine frühe Diagnose des Adrenogenitalen Syndroms (AGS).

Bei CA 125 handelt es sich um ein Glykoprotein, das auf gynäkologische Erkrankungen wie ausgeprägte Endometriose, akute Entzündung der Adnexe und anderen gutartige Erkrankungen oder Ovarialkarzinom hinweisen kann. Außerdem können erhöhte Werte bei Entzündungen unterschiedlicher Ätiologie (Pankreatitis, Hepatitis, Peritonitis) und bei Autoimmunerkrankungen auftreten. Die physiologische Blutkonzentration von CA-125 variiert bei Frauen auch in Abhängigkeit der Phase des Menstruationszyklus. Als unspezifischer Marker einer peritonealen Entzündung wird es nicht zur Tumorfüherkennung empfohlen.

CA 15-3 ist ein Glykoprotein. Seine Konzentration steigt im 3. Trimenon der Schwangerschaft, sowie bei Infektions- und Entzündungserkrankungen, Nierenversagen oder Fibroadenom, an. Auch bestimmte Krebserkrankungen, vor allem Mammakarzinom, aber auch Ovarialkarzinom und Tumore im Bauchraum und der Lunge, sind mit erhöhten Werten assoziiert.
Estradiol ist beim Menschen das wirksamste physiologische Estrogen, es ist zusammen mit Progesteron essentiell an der Geschlechtsdifferenzierung, der Regulierung des Zyklus und den Eintritt sowie den Erhalt einer Schwangerschaft beteiligt. Daher ist es ein wichtiger Faktor bei der Abklärung eines unerfüllten Kinderwunsches.
Das Follikelwachstum zum reifen Ei sowie der Eisprung werden im Eierstock durch das Glycoprotein Follikelstimulierendes Hormon (auch: Follitropin, Follicle Stimulating Hormone, FSH) bewirkt. Auch die Spermatogenese beim Mann wird durch das FSH gesteuert. Ein erhöhter FSH-Wert kann ein Hinweis darauf sein, dass die Geschlechtshormonbildenden Drüsen (Eierstöcke bzw. Hoden) nicht richtig funktionieren. Niedrige FSH-Werte treten in der Schwangerschaft auf, können aber auch ein Hinweis auf Fehlfunktion des Hypothalamus oder der Hypophyse sein.
Humanes Choriongonadotropin (auch: Human Chorionic Gonadotropin, hCG, Beta-hCG) ist ein Peptidhormon, das während der Schwangerschaft in der Plazenta gebildet wird und als klassischer Schwangerschaftsmarker gilt. Die höchsten Werte erreicht -hCG i. d. R. im 1. Trimenon einer Schwangerschaft. Der Normalbereich von hCG im Blutserum unterliegt starken individuellen Schwankungen und ist abhängig von der Phase des Menstruationszyklus. Auch Keimzellen-Karzinome und andere Karzinome können mit erhöhter HCG-Konzentration assoziiert sein.
Das Luteinizing Hormone (LH, auch Lutropin) wird in der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) gebildet und ist bei der Frau an der Reifung der Eizellen beteiligt, setzt die Ovulation in Gang und bewirkt die Ausbildung des Corpus lutenum (Gelbkörpers). Verminderte LH-Ausschüttung verhindert die Entstehung einer Schwangerschaft. Beim Mann steigert LH die die Bildung und Sekretion von Testosteron in den Leydig-Zellen des Hodens. Die Konzentration der LH wird bei nicht regelrechter Pubertätentwicklung, Unfruchtbarkeit beim Mann und unerfülltem Kinderwunsch bestimmt.
Das Steroidhormon Progesterone (auch: Progesteron) ist ein wichtiger Vertreter der Gestagene (Gelbkörperhormone). Bei der Frau wird es vor allem zyklusabhängig vom Gelbkörper und in deutlich größerer Menge während einer Schwangerschaft von der Plazenta gebildet. Seine Funktion ist hier die Vorbereitung der Schleimhaut für die Einnistung des Follikels. Hauptsächlich die Leydig-Zellen in den Hoden sind beim Mann für die Bildung von Progesteron verantwortlich. Die Bestimmung des Progesterons erfolgt bei unerfülltem Kinderwunsch, bei unregelmäßigen Blutungen, bei Verdacht auf eine hormonell bedingte Erkrankung oder um ein Versagen der Eierstöcke nachzuweisen.
Prolactin (auch: Prolaktin, PRL) wird in den laktotrophen Zellen des Hypohysenvorderlappen gebildet und ist verantwortlich für Wachstum und Differenzierung der Brustdrüse in der Schwangerschaft und die Laktation (Milchsekretion) in der Stillzeit. Der weibliche Prolaktinspiegel wird bei unerfülltem Kinderwunsch bestimmt, außerdem bei Verdacht auf Dysfunktion der Eierstöcke, Virilisierung (Vermännlichung),frühzeitige Pubertät und nicht-regelgerechtem Milchfluss. Beim Mann wird bei Verdacht auf Hypogonadismus der Prolaktinspiegel bestimmt.
Das Androgen Testosterone ist für die Ausbildung des männlichen Phänotyps verantwortlich. Das Hormon bewirkt bei beiden Geschlechtern die Zunahme von Muskelmasse und -kraft wie auch der Knochendichte. Außerdem nimmt es Einfluss auf den Fett- und Zuckerstoffwechsel. Erhöhter Testosteronspiegel bei der Frau kann zu vermehrter Körperbehaarung, Akne , Wachstum der Klitoris und Vertiefung der Stimme führen. Beim Mann kann Testosteronmangel verminderte Spermienzahl, schrumpfende Hoden, Osteoporose, reduzierte Libido und depressive Verstimmungen verursachen.
Autoimmunerkrankungen/Autoimmunkrankheit

Autoimmunerkrankungen können in allen Organen und Geweben auftreten und sind als Krankheiten, deren Ursache eine gestörte Toleranz des Immunsystem gegenüber körpereigenen Stoffen ist, definiert. Eine Folge der Immunreaktion ist die Bildung von Autoantikörpern und Immunkomplexen, die eine symptomatische Krankheit auslösen.

Das Plasmaprotein Beta-2-Mikroglobulin (β2-M) aus der Beta-Globulinfraktion kommt in den Membranen der meisten kernhaltigen Zellen vor und wird in verschiedene Körperflüssigkeiten sezerniert. Erhöhte Plasmakonzentration von β2-M ist assoziiert mit Erkrankungen, die zu erhöhtem Zellumsatz führen, wie Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Hepatitis, mit einigen Nierenerkrankungen, aber auch mit malignen Krankheiten wie Karzinomen, Lymphomen und Leukämien.
Bei CA 19-9 handelt es sich um ein Glykoprotein, dessen Wert bei Entzündungserkrankungen des Vedauungssystems, bei vielen gastrointestinalen Karzinomen sowie bei Autoimmunerkrankungen steigt. Die physiologische Expression von CA 19-9 ist unter anderem von einer Lewis Blutgruppe abhängig.
Das Carcinoembryonale Antigen (CEA) ist ein Glykoprotein, das deutliche Assoziation zu Erkrankungen des Verdauungssystems zeigt. CEA ist beispielsweise bei entzündlichen Erkrankungen, wie Leberzirrose, Ulcus ventriculi, Colitis ulcerosa, Divertikulitis, Pankreatitis, aber auch bei Colorektal-, Magen-, Pankreas-Karzinomen sowie bei Morbus Crohn erhöht. Autoimmunerkrankungen und besondere Lebensgewohnheiten wie Abusus von Nikotin und Alkohol können ebenfalls erhöhte Werte bewirken.
C-Peptid, ein Teil des Proinsulins, wird vor allem bei der Differentialdiagnostik von Diabetes Mellitus analysiert, um die Leistung der beta-Zellen des Pankreas zu beurteilen. Die C-Peptid-Konzentation im Blut spiegelt die aktuelle Insulinsekretion des Pankreas besser wider als das Insulin selbst und ermöglicht die Unterscheidung von Diabetes Typ 1 und Typ 2 und die Feststellung einer frühen Insulinresistenz bei noch gering gestörter Glucosetoleranz.
Therapeutisches Drug Monitoring (TDM) und Toxikologie

Der Begriff Therapeutisches Drug Monitoring, kurz TDM, bezeichnet die Messung der systemischen Wirkstoffkonzentrationen von Medikamenten im Blut oder in Blutkompartimenten zur Überwachung einer therapeutischen Medikamentengabe. Die Duotrol Immunoassay ermöglicht die Überwachung verschiedener Medikamentengruppen.

Amikacin: Aminoglykosid-Antibiotikum, wirkt bakterizid gegen bestimmte gramnegative aerobe Erreger.
Gentamicin: Aminoglykosid-Antibiotikum, wird als Notfallmedikament für schwere bakterielle Infekte, insbesondere nosokomiale Infektionen, eingesetzt.
Tobramycin: Aminoglykosid-Antibiotikum, Einsatz z. B. bei schwerer Lungenentzündungen, komplizierten Harnwegsinfekten, Bauchrauminfektionen.
Vancomycin: Glykopeptid-Antibiotikum, wird zur Therapie von Infektionen mit grampositiven Bakterien eingesetzt, vor allem in der Therapie schwerer Staphylokokkeninfekte (MRSA) als Reserveantibiotikum.
Acetaminophen (auch: Paracetamol): Schmerzlinderndes und fiebersenkendes Nichtopioid-Analgetikum.
Salicylate (z.B. Aspirin): Medikament gegen Fieber, Schmerzen, entzündliche Erkrankungen.
Benzodiazepine: Polyzyklische organische Verbindungen mit anxiolytischer (angstlösender), sedierender (beruhigender), muskelrelaxierender (muskelentspannender) und hypnotischer (schlaffördernder), teilweise auch antikonvulsiver (krampflösender) Wirkung.
Carbamazepin: Antikonvulsivum (Antiepileptikum) aus der Klasse der Dibenzazepine zur Behandlung von Epilepsie, Neuralgien, bipolarer Störung und beim Alkoholentzug.
Phenobarbital: In der Epilepsiebehandlung sowie zur Narkosevorbereitung eingesetztes Barbiturat. Kann auch als Schlafmittel eingesetzt werden.
Phenytoin: Antikonvulsivum zur Dauerbehandlung von Epilepsie. Kann auch als Antiarrhythmikum zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen eingesetzt werden.
Valproinsäure (VPS, englisch: valproic acid – VPA): Wird zur Behandlung von Epilepsie und Krampfanfällen sowie zur Stimmungsstabilisierung bei bipolaren Störungen, Manie und verschiedenen Arten von Psychosen oder Suchterkrankungen angewendet.
Ein Wirkstoff aus der Gruppe der Herzglykoside zur Behandlung von Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen.
Der antimanische Wirkstoff aus der Gruppe der Antipsychotika wird in Form seiner Salze bei bipolarer Störung, Manie oder Depressionen als Phasenprophylaktikum und zur Steigerung der Wirksamkeit von Antidepressiva eingesetzt.
Arzneistoff gegen COPD, Asthma bronchiale und andere Atemwegserkrankungen.
Analysegerät für die klinische Chemie im Labor
Weitere Marker

Auch Messungen bezüglich Stoffwechselparametern verschiedener Stoffwechselbereiche sowie Allergiemarkern und organspezifischer Marker können mit Hilfe der Immunoassay-Qualitätskontrolle überprüft werden.

Der kardiale Marker Homocysteine ist ein Zwischenprodukt des Aminosäurestoffwechsels. Erhöhte Homocystein-Werte sind ein Risikofaktor für Atherosklerose und venöse Thrombembolien. Erhöhte Werte des Homocystein beruhen häufig auf Faktoren, die behoben werden können, wie z.B. Mangel an Folsäure (Vitamin B9) oder Vitamin B2, B6 oder B12, der Einnahme von bestimmten Medikamenten und Rauchen. Genetische Varianten, chronisches Nierenversagen und höheres Lebensalter können auch an erhöhten Werten beteiligt sein. Eine weitere Folge von zu viel Homocystein können auch neurodegenerative Erkrankungen wie Demenz und kognitive Störungen sein.
Ferritin (Eisenspeicher) und die beiden Coenzyme Folat (auch: Folsäure, Vitamin B9) und Vitamin B12 sind im Bereich Anämie/ Eisenmangel wichtige Marker. Die Vitamine B9 und B12 sind an der Regulierung des Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsels beteiligt, spielen eine Rolle bei der Zellteilung und sind verantwortlich für die Blutbildung. Ein Mangel betrifft besonders die Erythrozyten und Leukozyten, da es sich hierbei um Zellen mit hoher Teilungsrate handelt.
Immunoglobulin E (auch: Immunglobulin E, IgE) ist in der Allergiediagnostik ein wichtiger Faktor.
25-OH-Vitamin D (auch: 25-Hydroxyvitamin D, Calcidiol) ist die Vorstufe von biologisch aktivem Vitamin D im Körper und wird wird eingesetzt, um den Vitamin-D-Status eines Patienten zu bestimmen. Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im Mineralstoffwechsel des Körpers (Calcium und Phosphat) sowie bei der Knochenmineralisation. Eine weitere Indikation ist Verdacht auf verstärktem Knochenabbau bedingt durch Knochenstoffwechselstörungen und Rachitis bei Säuglingen und Kleinkindern.

Bei der Prostatic Acid Phosphatase (auch: Prostataspezifische saure Phosphatase, PAP) handelt es sich um ein in der Prostata gebildetes Glykoprotein-Enzym. PAP dient als organspezifischer Marker für die Prostata. Die Prostatic Acid Phosphatase kann bei verschiedenen benignen Erkrankungen der Prostata erhöhte Werte zeigen, sie dient aber auch als Verlaufskontrolle beim Prostatakarzinom. Der PSA-Wert kann auch von verschiedenen „harmlosen“ Faktoren beeinflusst werden, darunter das Alter, Entzündungen der Prostata oder Blase, Prostatahyperplasie, Blasenentleerungsstörungen, mechanischer Druck auf die Prostata oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten.

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