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Urinkontrollen

Urinkontrollen2020-04-09T09:26:16+02:00
Cystatin C Reagenz und Kalibrator

Kontrollen
für die Urindiagnostik

Bei Patienten mit Symptomen von Erkrankungen der Nieren und der ableitenden Harnwegen sind qualitative und quantitative Laboruntersuchungen wichtige Faktoren zur Diagnostik. Zunächst wird meistens ein Teststreifen eingesetzt, um qualitativ Faktoren wie beispielsweise den pH-Wert, das Vorhandensein von Gesamtprotein, Glucose, Blutbestandteilen wie Hämoglobin/Erythrozyten und Leukozyten oder Nitrit im Urin zu bestimmen. Ist beim Screening für einen der Parameter ein positives Testergebnis zu verzeichnen, wird eine quantitative Analyse am klinisch-chemischen Analysegerät durchgeführt.

Kontrollen
für die Urindiagnostik mit Teststreifen

Die flüssige Kontrolle Duotrol® U Dipstick basiert auf humanem Urin und wird zur Überwachung von qualitativen und semi-quantitativen Analysebedingungen in der Urindiagnostik eingesetzt. Sie kann in verschiedenen Geräten zur schnellen Urinanalyse und für Urin-Teststreifen als Kontrolle für Parameter wie z. B. den pH-Wert, Eiweiß im Urin, Bilirubin, Glucose und Ketone eingesetzt werden. Der Anwender kann die Ablesung durch visuelle oder Geräteauswertung mit Erwartungsbereichen vergleichen und auf diese Weise die konstante Leistung von Reagenz und Instrument sicherstellen.

Für verschiedene Geräte und Teststreifen einsetzbar
Flüssigkontrolle für die Urinanalyse
Kontrollen
für die Urindiagnostik im Analyseautomaten

Die auf humaner Urinmatrix basierende, flüssige Qualitätskontrolle Duotrol® Urin Liquid dient der Überwachung von Analysebedingungen im klinischen Labor in der quantitativen Urindiagnostik. Sie ermöglicht unter anderem die Kontrolle bei der Quantifizierung von Parametern wie Harnstoff, Harnsäure, Natrium, Chlorid, Kreatinin (enzymatischen Methode und Jaffé-Methode), Glucose, Gesamtprotein, Microalbumin und hCG.

Indikationen für Urindiagnostik
Von Proteinurie spricht man, wenn eine übermäßige Ausscheidung von Protein (Eiweiß) über den Urin auftritt. Eine erhöhte Proteinausscheidung kann ein vorübergehendes Ereignis sein (benigne reversible Proteinurie) oder pathologisch. Eine pathologische Proteinurie kann verschiedene Ursachen haben, beispielsweise kann vermehrt Albumin (Albuminurie) ausgeschieden werden.
Hämoglobin im Urin kann ein Hinweis auf Hämolyse, Nierenerkrankungen (z.B. Tumore) oder Blutungen in den unteren Harnwegen, aber auch auf Vergiftung oder Herzinfarkt sein.
Bei entzündlichen Erkrankungen der Nieren und ableitenden Harnwege treten erhöhte Leukozytenzahlen im Urin auf.
Bei Diabetes Mellitus steigt die Glucosemenge im Urin an, man spricht von Glucosurie. Eine Ursache für Glucosurie kann neben dem erhöhter Blutzuckerspiegel auch eine verminderte Rückresorption der Glucose aus dem Primärharn aufgrund von Erkrankungen der Nierenkanälchen (Diabetes renalis) sein.
Das im Urin vorhandene Nitrit kann ein Hinweis auf Bakterieurie sein. Die häufigsten harnpathogenen Keime reduzieren im Urin vorhandenes Nitrat zu Nitrit.
Ketone im Urin sind ein Hinweis auf eine Ketose oder eine Ketoazidose. Diese kann bei Diabetes mellitus, Hunger oder länger anhaltend niedriger Zufuhr von Kohlenhydraten auftreten.
Creatinin (auch: Kreatinin) dient der Beurteilung der Nierenfunktion. Es wird wird als Bezugsgröße für quantitative Messgrößen im Urin herangezogen, um den Konzentrierungsgrad des Harnes zu berücksichtigen. Ursache eines hohen Kreatininwertes im Urin kann zum Beispiel Bluthochdruck aufgrund einer Nierengefäßverengung (renovaskuläre Hypertonie) sein.
Duotrol Urin Liquid und U Dipstick für die Urinanalyse von BIOMED Labordiagnostik

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