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Influenza A+B Kombi Schnelltest

Influenza A+B Kombi Schnelltest2020-09-01T11:49:31+02:00

Immunologischer Ein-Schritt-Membrantest für Influenza A und B

Die Grippe oder Influenza ist eine der häufigsten Erkrankungen der Atemwege des Menschen. Beide Begriffe bezeichnen die bereits durch kleinste Tröpfchenmengen hochansteckende Infektionskrankheit mit Influenza-Viren.
Der BIOMED Kombitest ermöglicht die Bestimmung der beiden häufigsten und gefährlichsten Influenza-Viren, Typ A und B. Der Influenza A-Typ ist auf der ganzen Welt verbreitet und mutiert ständig. Auch das Influenza B-Virus kann beim Menschen schwere Atemwegserkrankungen verursachen. Das Typ C-Virus ist eher selten die Ursache von Grippeerkrankungen.

Vorteile des Kombi-Schnelltests:
  • Einfache Anwendung als qualitativer lateral flow Immunoassay mit spezifischen Antikörpern

  • Testung von Influenza A (inklusive Subtypen A/H1N1, A/H3N2, A/H5N1) und B in einem Test

  • Rasche Eindämmung von Krankheitsausbrüchen durch Reduzierung des Ansteckungsrisikos

  • Gebrauchsfertiges Testkit mit allen benötigten Materialien

  • Testergebnis nach 10 Minuten sichtbar

  • Zielgerichtete Therapie zur Vermeidung von Co-Infektionen und Lungenentzündung

Leistungsdaten
VirustypSensitivitätSpezifitätKreuzreaktionen
Typ A> 99 %> 99 %nein
Typ B> 99 %> 99 %nein

Influenza

Die Influenzaviren aus der Familie Orthomyxoviridae sind behüllte RNA-Viren mit einer einzelsträngigen RNA. Unterschieden werden die vier Typen Influenza A (FLUAV), B (FLUBV), C (FLUCV) und D (FLUDV). Die Influenza Typ C- und Typ D-Viren sind nicht von großer Relevanz in der Diagnostik. Typ C führt, wenn überhaupt, zu milden Erkrankungen, während Typ D nicht dafür bekannt ist, Menschen zu befallen.
Humane Influenzaviren werden im Respirationstrakt eines infizierten Individuums repliziert und lösen hier eine akute Infektion der Atemwege aus, die „echte“ Grippe oder Influenza.
Die Grippe darf nicht verwechselt werden mit einer Erkältung oder einem „grippalen Infekt“, diese werden durch andere Viren, beispielsweise das Humane Respiratorische Synzytial-Virus (HRSV oder RSV, englisch: Human orthopneumovirus), Parainfluenzaviren, Rhino-Viren (die „klassischen Schnupfen-Viren“), Corona-Viren (ca. 1/3 aller Fälle), Adenoviren (häufigster Erkältungserreger), Entero-Viren („Sommergrippe“) oder Mastadeno-Viren verursacht.
In Deutschland kommt es in den Wintermonaten zu Grippewellen mit unterschiedlicher Ausbreitung und Schwere. Um Erkrankte schnell identifizieren und behandeln zu können, bietet sich die Diagnose mittels Schnelltest an. Influenzaviren mutieren ständig und bilden so neue Varianten. Durch diese Änderungen ist es möglich, dass Patienten mehrfach eine Grippe durchleiden.

Das Influenza Typ A-Virus, ein Mitglied der Familie der Orthomyxoviridae, ist das häufigste und gleichzeitig das gefährlichste der Influenza-Viren. Es ist global verbreitet und unterliegt ständigen Mutationen und Anpassungen.
Es wird unterteilt nach den Hämagglutinin-Serotypen H1, H2, H3, H5, seltener H7 und H9 und den Neuraminidase-Serotypen N1, N2 und seltener N7. Das Glycoprotein Hämagglutinin besteht aus zwei Untereinheiten und bewirkt die Agglutination von Erythrozyten. Die Neuraminidase ist ein Membranprotein mit einfachem Durchgang und hat vielfältige Funktionen während der Infektion.
Der Influenza A+B Kombi Schnelltest von BIOMED ermöglicht unter Anderem die Diagnose folgender Subtypen von besonderer humanmedizinischer Bedeutung:
A/H1N1 („Schweinegrippe“):
Ein häufig kursierender Subtyp der humanen Influenza A, der besonders leicht in Körperzellen eindringt und so sein Erbgut replizieren lässt, ist A/H1N1. Eine Variante des Subtyps H1N1 gilt als Auslöser der „Spanischen Grippe“ (1918/1920), und der „Russischen Grippe“ (1977). Eine weitere Variante war für die Pandemie H1N1 2009/2010, die in Nordamerika begann, verantwortlich.
A/H3N2 („Hongkong-Grippe“):
Der Subtyp H3N2 war die Ursache einer weltweiten Pandemie (1968). Für diesen Subtyp gibt es Belege für eine Übertragung von Schweinen auf Menschen, auch Varianten, die Hunde befallen, sind bekannt.
A/H5N1 („Vogelgrippe H5N1“):
Die WHO hat aufgrund dieses für Vögel sehr aggressiven und hochpathogenen Subtyps, der nur in sehr seltenen Einzelfällen von Mensch zu Mensch übertragen wurde, seit 2003 trotzdem mehrere hundert Todesfälle bei Menschen gemeldet. Der Subtyp H5N1 verbreitet sich zwar schlecht im Menschen, weist aber eine ungewöhnlich hohe Letalität von > 50 % auf.
Auch Influenza-B-Viren, Mitglieder der Orthomyxoviridae, können zu Epidemien führen. Sie weisen ein Genom in Form einer linearen, einzelsträngigen RNA auf. In der Regel lösen sie leichte bis mittelschwere Erkrankungen aus. Ihre bisher bekannten Wirte sind Menschen und Seehunde. Dieses begrenzte Wirtsspektrum ist offenbar dafür verantwortlich, dass es keine großen Influenza-B-assoziierten Pandemien gab, obwohl das Virus, ebenso wie Typ A-Viren, sowohl durch Antigendrift als auch durch Reassortierung mutiert. Beim Menschen evolvieren Influenza-B-Viren 2-3 mal langsamer als A-Viren, aber schneller als C-Viren.
Influenza-Subtyp B-Viren werden nach dem Ort des Auftretens in mehrere Stamm-Linien eingeteilt.
Schnelltest Influenza A+B

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