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IgE Reagenz

IgE Reagenz2020-06-18T11:05:20+02:00

Immunglobulin E Assay

– hochleistungsfähiges, äußerst präzises und stabiles immunologisch-turbidimetrisches Latex-IgE-Reagenz

Das BIOMED IgE-Reagenz dient der quantitativen, immunologisch-turbidimetrischen in vitro Bestimmung des Immunglobulin E in Humanserum und -plasma unter Verwendung von klinisch-chemischen Analysegeräten (z.B. Siemens Advia Systeme, Beckman AU Systeme, Roche Cobas Systeme).

Leistungsmerkmale
  • Gesamtpräzision (total precision or within-laboratory precision): zwischen 1.16 — 4.50 %CV (je nach Gerät)
  • Wiederholbarkeit (repeatability or within-run precision): zwischen 0.37 — 3.37  %CV (je nach Gerät)
  • Untere Nachweisgrenze: 15.74 IU/mL
  • Kein High-Dose-Hook-Effekt bis zu 15.000 IU/mL
  • Messbereich: linear von 13-1000 IU/mL
  • Stabil bei 6 °C für 24 Monate
  • Open-vial Stabilität: 90 Tage
  • Keine Interferenzen mit ImmunoglobulinG, Hemoglobin, Lipiden, Bilirubin C und F sowie Natriumascorbat
  • Leistungsdaten wurden in den letzten 10 Jahren durch die regelmäßige Teilnahme an deutschen Ringversuchen überprüft und durch deren Bestehen verifiziert
Präzision und Wiederholbarkeit des BIOMED IgE Assays

Ergebnisse verschiedener Untersuchungen zur Präzision und Reproduzierbarkeit an den Geräten DxC 700 AU und AU5800

Immunoglobulin E Assay Wiederholbarkeit und Präzision
Linearität des IgE-Reagenz

Linearitätsuntersuchung mit BIOMED IgE Reagenz basierend auf fünf hoch- und niedrigkonzentrierten gepoolten Humanserumproben mit erwarteten Werten von ≈ 20 IU/mL bis ≈800 IU/mL wurde die Linearität von 800 IU/mL. Gemessen auf einem AU5800 mit 4 Wiederholungsmessungen in einem Lauf.

Immunglobulin E Test Linearität
Hintergrund

Die menschlichen Immunglobuline werden in vier Klassen eingeteilt: Immunglobulin A, G, M und E (IgA, IgG, IgM, IgE). Die Einteilung ergibt sich aus dem Stadium ihrer Aktivität und den Bereichen, in denen sie tätig sind.

Immunglobuline bestehen aus ypsilonförmigen Proteinen und ihre Aufgabe besteht darin, die in den Körper eindringenden Krankheitserreger und Stoffe, wie z. B. Viren, Bakterien, Gifte oder Allergene, ausfindig zu machen und abzuwehren. Aus diesem Grund werden Immunglobuline auch Antikörper genannt. Die größte Antikörpergruppe sind die Immunglobuline G, wohingegen die Immunglobuline E die kleinste Gruppe darstellen.

Die Diagnose des Biomarkers Immunglobulin E erfolgt, um verschiedene Allergene im Körper zu identifizieren, die eine Allergie oder einen Parasitenbefall auslösen können. Wenngleich das IgE in wesentlich geringerer Konzentration im menschlichen Blut vorkommt als das IgG kann es dennoch schwere Allergien bis hin zu einem allergischen Schock hervorrufen.

Der Gesamt-IgE-Spiegel wird in der internationalen Fachliteratur wie folgt angegeben: Der normale Referenzbereich für den Parameter Immunglobulin E beträgt 0-99 IU/mL. Für die Diagnose von atopischen Erkrankungen gilt ein Ergebnis von ≧ 375 IU/mL für IgE als medizinisch relevante Entscheidungsgrenze. Die Referenzbereiche konnten an einem AU5800 mit dem BIOMED IgE Reagenz an 100 Patientenproben bestätigt werden.

Schlagworte

Antiköper IgE, Diagnose Allergien, Allergologie, allergische Immunreaktionen

Literatur

・L. Thomas: Labor und Diagnose, 2016, e-Version

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