Reagenzien Anker
‣ GOT (Aspartat-Aminotransferase – AST): IFCC-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
‣ GPT (Alanin-Aminotransferase – ALT): IFCC-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
‣ Pyridoxalphosphat (PYP): Zusatzreagenz für GOT (AST) und GPT (ALT) – Flüssiges Pyridoxal-5-phosphat
‣ Gesamteiweiß (TP): Biuret-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
‣ Creatin-Kinase (CK-NAK): IFCC-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
‣ Cystatin C: Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung in Serum und Plasma
‣ Pankreas-alpha-Amylase: Enzymatischer Farbtest zur Bestimmung in Serum, Plasma und Urin
‣ α-HBDH: Optimierte Standardmethode (DGKC) zur Bestimmung im Serum und Plasma
‣ Ferritin: Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung in Serum und Plasma
‣ Transferrin: Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung im Serum
‣ HDL (High Density Lipoprotein-Cholesterin): Direkter Nachweis in Serum und Plasma
‣ LDL (Low Density Lipoprotein-Cholesterin): Direkter Nachweis in Serum und Plasma
‣ Triglyceride: GPO-PAP-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
‣ Glucose: Hexokinase-Methode zur Bestimmung im Serum, Plasma, Liquor und Urin
‣ Glucose: PAP-Methode – Enzymatischer Farbtest zur Bestimmung von Blutzucker im Serum, Plasma und Liquor
‣ Immunglobulin E (IgE): Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung in Serum und Plasma
GOT Anker
GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, neu: Aspartat-Aminotransferase AST)
Transaminasenbestimmung sind Basisuntersuchungen zur Diagnostik, Differenzierung, Verlaufs- und Therapiebeurteilung von:
– Erkrankung der Leber und Gallenwege
– Herzinfarkt
– Skelettmuskelschäden
– bei internistischer und pädiatrischer Erstuntersuchung
Es gibt keinen Hinweis, dass die Synthese der Transaminasen bei Leber- oder Skelettmuskelerkrankungen erhöht ist.
Die AST ist in einer Vielfalt von Geweben vorhanden, z.B. Leber, Herz- und Skelettmuskel, Nieren, Gehirn, Pankreas, Lunge, Leukozyten und Erythrozyten.
Leber, Herz und Skelettmuskel haben im Vergleich zu anderen Organen eine relativ hohe spezifische Aktivität an AST. Der parallele Anstieg von AST und ALT weist immer auf eine hepatozelluläre Nekrose hin. Wesentliche Bedeutung hat die AST in der Differentialdiagnostik von Lebererkrankungen sowie der Verlaufsbeurteilung des Herzinfarktes.
Passend dazu:
- Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
- Zur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi - Zusatzreagenz: Pyridoxalphosphat (PYP)
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GPT Anker
GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase, neu: Alanin-Aminotransferase ALT)
Transaminasenbestimmung sind Basisuntersuchungen zur Diagnostik, Differenzierung, Verlaufs- und Therapiebeurteilung von:
– Erkrankung der Leber und Gallenwege
– Herzinfarkt
– Skelettmuskelschäden
– bei internistischer und pädiatrischer Erstuntersuchung.
Es gibt keinen Hinweis, dass die Synthese der Transaminasen bei Leber- oder Skelettmuskelerkrankungen erhöht ist.
Die ALT ist ein leberspezifisches Enzym. Größer als 15fach erhöhte ALT-Aktivitäten, bzw. der parallele Anstieg von ALT und AST sind ein Indikator für eine hepatozelluläre Nekrose. Geringere ALT Aktivitäten kommen jedoch auch in anderen Geweben z.B. in Niere, Herz, Skelettmuskel, Pankreas, Milz und Lunge vor.
Passend dazu:
- Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
- Zur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi - Zusatzreagenz: Pyridoxalphosphat (PYP)
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PYP Anker
Pyridoxalphosphat (PYP)
Pyridoxal-5-phosphat (PYP) ist für die Bestimmung der GOT-/GPT-Aktivität nach der IFCC-Methode mit Pyridoxalphosphat-Aktivierung erforderlich.
PYP ist als Coenzym für die Aktivierung der Transaminasen wichtig. Bei Patienten mit Vitamin B6-Mangel oder in Proben mit ungenügend endogenem Pyridoxalphosphat, z. B. bei Patienten mit Herzinfarkt, Lebererkrankungen oder bei Intensivpatienten können ohne Pyridoxalphosphatzusatz falsch niedrige Aktivitäten gemessen werden. Eine Verarmung von NADH würde im AST-Ansatz erfolgen, wenn im Vorinkubationsschritt das Pyruvat nicht entfernt
würde. Zur optimalen Bestimmung und Stabilisierung der Transaminasen wird daher die Aktivierung mit PYP empfohlen.
Passend dazu:
- Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
- Zur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
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TP Anker
Gesamteiweiß
Das Gesamteiweiß besteht aus mehr als 100 strukturbekannten Proteinen, die biologische Funktion von etwa 50 ist näher bekannt. Die Plasmaproteine setzen sich beispielsweise hauptsächlich aus Immunglobulinen, Transportproteinen (wie z.B. Albumin), Enzymen, Lipoproteinen, Proteohormonen und Gerinnungsfaktoren zusammen. Das Serum ist etwas eiweißärmer, weil die Gerinnungsfaktoren für die Blutgerinnung verbraucht wurden. Albumin, α1, α2 und β-Globuline werden von den Parenchymzellen der Leber gebildet, die Proteine der γ-Globulinfraktion und die Immunglobuline von den Plasmazellen.
Es sind Erkrankungen bekannt, die die Gesamteiweiß-Konzentration entweder erhöhen (Hyperproteinämie) oder sie erniedrigen (Hypoproteinämie).
Indikation zur Bestimmung des TP sind z.B. pathologische Blutsenkungsreaktion, Proteinurie, Ödeme, Polyurie, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, chron. Durchfälle, maligner Tumor, Infektanfälligkeit, Knochenschmerzen, unbestimmt lokalisierbarer Rheumatismus, Lymphome, äußere und innere Blutungen, Schwangerschaft, prä- und postoperativ, schweres Trauma, Schockzustand, Verbrennungen, Intensivpatienten, zur Abklärung eines akuten Hämoglobinabfalls.
Passend dazu:
- Für die Analyse in Serum und Plasma:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® normal/abnormal und Duotrol® CRM - Für die Urinanalytik:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® Urin liquid und Duotrol® U Dipstick Für die Liquordiagnostik:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® CSQ und Duotrol® CSF- Zur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
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CK-NAK Anker
Creatin-Kinase (CK-NAC)
Das BIOMED Creatin-Kinase (CK-NAC) Reagenz wird nach der IFCC-Methode zur Bestimmung der Gesamt-Creatin-Kinase in Humanserum und -plasma eingesetzt.
Die Gesamt-CK-Aktivität entspricht überwiegend der Aktivität des muskelspezifischen Isoenzyms CK-MM und kann daher als Leitenzym für die Erkennung von Schäden der Herz- und Skelettmuskulatur dienen. Trotzdem schließen zum einen innerhalb des Referenzbereiches bleibende Aktivitäten eine Muskelerkrankung nicht sicher aus und zum anderen können erhöhte Aktivitäten auch physiologische Ursachen haben. Verlaufsuntersuchungen (Enzym-Zeit-Kurven), sowie bei unklaren Bildern die Bestimmung der CK-Isoenzyme und Varianten oder Belastungstests, erleichtern in jedem Fall die Interpretation.
Erhöhte Gesamt-CK Werte sind ein Hinweis auf Herz- oder Skelettmuskelerkrankungen:
– Progressive Muskeldystrophie
– Post-Polio-Syndrom
– Myositis (entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur)
– Herzmuskelentzündung
– Herzinfarkt
– Koronare Herzkrankheit (KHK)
– Rhabdomyolyse (Muskelauflösung)
Passend dazu:
Für die Analyse in Serum und Plasma:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormalZur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
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Cystatin Anker
Cystatin C
Cystatin C ist ein niedermolekulares, nicht glykosyliertes, basisches Protein, welches als Proteaseinhibitor im Blut zur Cystatin-Superfamilie gehört. Cystatin-C wird endogen in konstanter Rate von fast allen kernhaltigen Zellen des menschlichen Körpers gebildet. Seine Serumkonzentration hängt ausschließlich von der glomerulären Filtrationsleistung der Niere ab; eine tubuläre Sekretion findet nicht statt. Anders als bei der Bestimmung der GFR durch Kreatinin, nehmen Alter, Geschlecht, Muskelmasse und Ernährung keinen Einfluss auf das Ergebnis, auch entzündliche Prozesse (außer Autoimmunerkrankungen) beeinflussen den Wert des Cystatin C nicht. Cystatin C wird bei einer GFR von unter 88 mL/min/1,73 m² bereits auffällig, während Kreatinin erst bei einer GFR unter 75 mL/min/1,73 m² ansteigt. Bei einer verminderten GFR erhöht sich die Konzentration an Cystatin C.
Eine Erhöhung von Cystatin C im Blut ist ein Hinweis auf eine gestörte Nierenfunktion.
Aus der Höhe des Messwerts von Cystatin C im Blut können Rückschlüsse auf die Nierenleistung gezogen werden. Insbesondere kann die sogenannte glomeruläre Filtrationsrate (eine Messgröße der Nierenleistung) abgeschätzt werden.
Cystatin C ist erhöht bei:
– Niereninsuffizienz
– Autoimmunerkrankungen
Passend dazu:
- Die Analyt-spezifische Kontrolle Duotrol® Cystatin C
- Zur Kalibration:
Das Analyt-spezifische Duocal® Cystatin C-Set
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α-HBDH Anker
α-HBDH (Alpha-Hydroxybutyrat-Dehydrogenase)
Die α-HBDH ist das Isoenzym 1 der LDH und katalysiert die Umwandlung von Milchsäure zu Brenztraubensäure. Die LDH 1 kann im Gegensatz zu den anderen Isoenzymen 2-Oxobutyrat zu Hydroxybutyrat umzusetzen, wird daher auch als Hydroxybutyratdehydrogenase (HBDH) bezeichnet und kann somit getrennt gemessen werden.
Es ist hauptsächlich im Myocard und im hämatopoetischen System lokalisiert. Erhöhte α-HBDH-Aktivitäten lassen sich daher bei einem Myokardinfarkt, aber auch bei hämolytischen Prozessen aller Art nachweisen.
Passend dazu:
- Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
- Zur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
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Ferritin Anker
Ferritin
Das Eiweiß Ferritin ist der wichtigste Eisenspeicher im menschlichen Körper, seine Normwerte unterscheiden sich stark je nach Alter und Geschlecht. Das Ferritin im Plasma weist bei Gesunden und bei Patienten mit Eisenmangel bzw. Eisenüberladung eine direkte und quantitative Korrelation zum mobilisierbaren Speichereisen auf.
In seiner Funktion als Akute-Phase-Protein lassen sich erhöhte Konzentrationen des Ferritins im Zusammenhang von entzündlichen und nekrotischen Prozessen, wie der Hepatitis oder des Herzinfarkts nachweisen. Die Serumferritin-Konzentration ist bei einer Reihe von soliden Tumoren (Hepatome, Pankreaskarzinome, Bronchialkarzinome, Neuroblastome) und bei Lymphomen und Leukosen pathologisch erhöht und korreliert mit der Tumoraktivität und -ausbreitung. Hinsichtlich der erwünschten Tumorspezifität sind die bisherigen klinischen Daten jedoch kontrovers.
Da Ferritin auch bei Entzündungen, die beispielsweise durch akute, chronische Erkrankungen oder Infektionen hervorgerufen werden, in sehr hohen Konzentrationen vorliegen kann, ist eine hohe Ferritinkonzentration möglich, obwohl ein Eisenmangel vorliegt. Hier kann die Bestimmung des Entzündungsmarkers C-reaktives Protein (CRP) oder des Eisentransportmoleküls Transferrin sinnvoll sein, um eine Fehlinterpretation der Messergebnisse aufgrund hoher Serumspiegel von Ferritin auszuschließen.
Niedrige Ferritin-Werte sind ein Hinweis auf:
– Erkrankungen, die die Eisenaufnahme verhindern (Sprue, Morbus Crohn)
– Mangelernährung (z.B. bei Alkoholismus oder veganer Ernährung)
– Malabsorptionssyndrom
– Erhöhter Eisenbedarf (z.B. in der Schwangerschaft, Stillzeit und Wachstumsphase)
– Eisenverlust (z.B. Regelblutungen, Blutungen bei Magengeschwür)
– Transferrinmangel (z.B. bei bestimmten Nierenerkrankungen)
Erhöhte Ferritin-Werte treten auf bei:
– Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit)
– Eisenüberladung
– Eisenverteilungsstörungen (z.B. durch Hepatitis, Infektionen, Tumoren, Urämie, Leberschäden, Hämolyse)
– Eisenverwertungsstörung (z.B. durch Anämie, Folsäure- oder Vitamin-B21-Mangel, Hämoglobinopathien)
– Überdosierungen von Eisenpräparaten
– Häufige Bluttransfusionen
Passend dazu:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen
Duotrol® CRM
Duotrol® normal/abnormal- Zur Kalibration:
Das Analyt-spezifische Duocal® Ferritin-Set
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Transferrin Anker
Transferrin
Transferrin ist das wichtigste Transportprotein für Eisen im Blut und für die Funktion des Gewebes. Das Eisen wird entweder aus der Speichereisenreserve oder aus der absorbierten Nahrung zur Verfügung gestellt. Die Transferrinkonzentration im Plasma wird vom Eisengehalt im Gewebe, insbesondere der Hepatozyten, kontrolliert. Ist deren Eisengehalt niedrig, wird die Transferrinsynthese gesteigert, ist er hoch, erfolgt eine Herunterregulierung.
Indikation:
– Verdacht auf Mangel an Funktionseisen
– Verdacht auf Eisenüberladung
Durch die Bestimmung von Eisen und Transferrin aus einer Probe kann die Transferrin-Sättigung (TfS) berechnet werden. Im Vergleich zur Bestimmung der Eisenkonzentration im Serum hat die TfS den Vorteil, dass die Halbwertszeit von Transferrin sehr viel länger als die von Eisen ist. Rasche Schwankungen der Serumeisenkonzentration gehen deshalb weniger stark in die TfS ein.
Einschränkungen der TfS:
In der Akute-Phase-Reaktion ist die Transferrin-Synthese supprimiert.
Transferrin wird vom Hepatozyten bei Parenchymschaden in das Plasma abgegeben.
In der Schwangerschaft ist die Transferrinsynthese höher als die Abnahme des Gesamtkörpereisens.
Ein Anstieg der TfS tritt erst auf, wenn bei leerer Speichereisenreserve ein Hämoglobinabfall um mindestens 2 g/dL erfolgt.
Passend dazu:
- Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® normal/abnormal und Duotrol® CRM
- Zur Kalibration:
Das Analyt-spezifische Kalibratorset Duocal® Transferrin
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HDL Anker
HDL (High Density Lipoprotein-Cholesterin)
Das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein-Cholesterin) ist ein Transportprotein hoher Dichte („high density“) und verantwortlich für den Transport des Membranbausteins Cholesterin. Da HDL den Abtransport von Cholesterin aus dem Gewebe vermittelt und in der Lage ist, überschüssiges Cholesterin, das in die Gefäßwände eingelagert wurde, wieder zu entfernen, wirkt HDL prinzipiell anti-atherogen.
Die HDL-Konzentration wird bestimmt, wenn der Arzt das Risiko für eine Atherosklerose bzw. eine koronare Herzkrankheit (KHK) abschätzen möchte. Dieses Risiko ist erhöht, wenn das HDL-Cholesterin zu niedrig ist. Niedriges HDL-Cholesterin wird also als ein Risikomarker für das Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse angesehen. Insbesondere ist die Bedeutung des HDL-Cholesterin mit Einführung von Direktbestimmungsmethoden gestiegen. Das vereinfachte Messprinzip sowie die wesentlich präzisere Bestimmung erlauben eine routinemäßige Diagnostik dieses Analyten.
Passend dazu:
- Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
- Zur Kalibration:
Unser Analyt-spezifischer Kalibrator Duocal® HDL
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HDL Anker
LDL (Low Density Lipoprotein-Cholesterin)
Erhöhte LDL-Konzentrationen sind bei Atherosklerose-Entstehung von kausaler Bedeutung. Das atherogene Potential dieser Lipoprotein-Fraktion wurde in zahlreichen epidemiologischen und klinischen Studien nachgewiesen. Unter allen Lipid- und Lipoproteinvariablen zeigte LDL-Cholesterin in der Göttinger Risiko-, Inzidenz- und Prävalenzstudie (GRIPS) die strengste Assoziation zur Koronarmortalität. LDL-Cholesterin stellt damit eine wichtige, wenn nicht neben HDL-Cholesterin die wichtigste Risikodeterminante zur Erkennung von Personen mit erhöhtem Koronarrisiko dar.
Indikation:
– Früherkennung eines Atherosklerose-Risikos
– Verlaufskontrolle bei Therapie mit lipidsenkenden Medikamenten
Passend dazu:
- Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
Zur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
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Triglyceride Anker
Triglyceride
Triglyceride (Triacylglycerine, Glycerinester, Neutralfette, Glyceride) sind Ester von Glycerin mit 3 Fettsäureresten. Exogene Triglyceride werden mit der Nahrung aufgenommen und endogene werden vor allem in Leber, Niere und Herzmuskel aus L-Glycerin-3-Phosphat über Phosphatidsäure u. Diglycerid synthetisiert. Der Transport im Blut erfolgt in Lipoproteinen, v.a. Chylomikronen und VLDL. Durch Hydrolyse können freie Fettsäuren entstehen, durch Abbau (pankr. Triglyceridlipase) entstehen Monoglyceride. Physiologische Bedeutung: v.a. als Energielieferant.
Indikation:
– Früherkennung eines Atherosklerose-Risikos und Klassifikation einer Hyperlipoproteinämie.
– Kontrolle diätetischer und medikamentöser lipidsenkender Therapie.
Passend dazu:
- Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
- Zur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
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Glucose Anker
Glucose
Das BIOMED Glucose (PAP) Reagenz wird zur quantitativen in vitro Bestimmung von Glucose in Humanserum, -plasma und -liquor nach der PAP-Methode eingesetzt.
Die Bestimmung der Blutglucose kann im kapillaren und venösen Vollblut, im Plasma oder Serum erfolgen. In den verschiedenen Spezimen werden bei der selben Person, zum gleichen Entnahmezeitpunkt, unterschiedliche Glucosekonzentrationen bestimmt. Das muss bei der klinischen Bewertung beachtet werden. In Europa erfolgt die Glucosebestimmung vorwiegend im kapillaren Vollblut, in den USA im venösen Vollblut oder venösen Plasma. Die Bestimmung im Serum sollte nur in Ausnahmefällen Anwendung finden.
Die intraindividuellen Schwankungen der Blutglucosekonzentrationen sind aufgrund der Abhängigkeit von der Muskelarbeit und dem zeitlichen Abstand von der Nahrungsaufnahme größer als bei anderen Blutparametern. Durch Dysregulationen wie Insulinmangel oder Hyperinsulinismus werden die Schwankungen noch vergrößert.
Folgen von Hypoglykämie („Unterzuckerung“):
– Verminderte Hirnleistung
– Krampfanfälle
– Vermehrte Adrenalinausschüttung
– Zittrige Hände und Schweißausbrüche
– Schock
Ursachen können das seltene Insulinom oder die frühe Phase eines Typ-2-Diabetes sein. Auch in der Behandlung des Diabetes mellitus kann sie eine Nebenwirkung der Medikamente sein. Störungen des Hormonhaushalts durch eine Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse, der Schilddrüse oder der Nebennierenrinde können ebenfalls zu niedrigen Blutzuckerwerten führen.
Hyperglykämie (zu hoher Blutzuckerwert) tritt auf bei:
– Diabetes mellitus
– Gestationsdiabetes (auch: Schwangerschaftsdiabetes)
– Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
– Hormonstörungen durch Tumoren im Nebennierenmark oder Tumoren der Hirnanhangsdrüse
– Seltene Erbkrankheiten
– Als Nebenwirkung von Medikamenten
Folgen können Durstgefühl, vermehrter Harndrang und Sehstörungen sein. Langfristig führt Hyperglykämie zu Gefäßschädigung (infolgedessen zu Atherosklerose, Schlaganfall und Nierenschwäche) und Gewebeschädigung, auch ein lebensbedrohendes Koma kann auftreten.
Passend dazu:
- Für die Analyse in Serum und Plasma:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal - Für die Urinanalytik:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® Urin liquid und Duotrol® U Dipstick Für die Liquordiagnostik:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® CSQ und Duotrol® CSF- Zur Kalibration:
Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
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IgE Anker
Immunglobulin E – IgE
Immunglobuline bestehen aus zwei leichten (L-) und zwei schweren (H-) Ketten. Das IgE kommt vorwiegend als Monomer vor und wird auch als Reagin bezeichnet. IgE-Antikörper vermitteln die Typ-I-Hypersensitivitätsreaktion vom Soforttyp. Durch polyvalente Antigene, wie z.B. Gräserpollen, Hausstaubmilbe, Komponenten von Nahrungsmitteln, Parasiten oder Insektenstichen, werden B-Zellen der Schleimhäute an der Eintrittspforte unter Vermittlung von CD4+-Zellen zur Bildung von spez. IgE angeregt. Dieses bindet über Fc-Rezeptoren an Mastzellen, die nun sensibilisiert sind. Beim nächsten Kontakt des Antigens mit der Mastzelle werden gebundene IgE-Antikörper kreuzvernetzt, die Zelle degranuliert und Mediatoren werden freigesetzt, die z.B. die Symptomatik von Heuschnupfen, Asthma und atopischem Ekzem hervorrufen.
IgE ist nicht plazentagängig und aktiviert kein Komplement.
Passend dazu:
Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen
Duotrol® CRM- Zur Kalibration:
Das Analyt-spezifische Duocal® IgE-Set
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