BIOMED Reagenzien Klinische Chemie

BIOMED Reagenzien Klinische Chemie2020-04-07T09:51:20+02:00

Reagenzien Anker

Alkalische Phosphatase (AP): IFCC-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
GOT (Aspartat-Aminotransferase – AST): IFCC-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
GPT (Alanin-Aminotransferase – ALT): IFCC-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
Pyridoxalphosphat (PYP): Zusatzreagenz für GOT (AST) und GPT (ALT) – Flüssiges Pyridoxal-5-phosphat
Gesamtbilirubin: Jendrassik & Gróf-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
Cholinesterase (CHE): Butyrylthiocholin Standardmethode 94 DGKC zur Bestimmung in Serum und Plasma
Gesamteiweiß (TP): Biuret-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
Creatinin: Jaffé-Methode zur Bestimmung in Serum, Plasma und Urin
Harnstoff: GLDH-UV-Methode zur Bestimmung in Serum, Plasma und Urin
Harnsäure (Urica): PAP-Methode zur Bestimmung in Serum, Plasma und Urin
Cystatin C: Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung in Serum und Plasma
α-Amylase: Modifizierte EPS-Methode für die Bestimmung in Serum, Plasma und Urin
Pankreas-alpha-Amylase: Enzymatischer Farbtest zur Bestimmung in Serum, Plasma und Urin
Creatin-Kinase (CK-NAC): IFCC-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
α-HBDH: Optimierte Standardmethode (DGKC) zur Bestimmung im Serum und Plasma
Myoglobin: Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung in Serum und Plasma
Eisen: Ferrozin-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
Ferritin: Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung in Serum und Plasma
Transferrin: Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung im Serum
Cholesterin: CHOD-PAP-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
HDL (High Density Lipoprotein-Cholesterin): Direkter Nachweis in Serum und Plasma
LDL (Low Density Lipoprotein-Cholesterin): Direkter Nachweis in Serum und Plasma
Triglyceride: GPO-PAP-Methode zur Bestimmung in Serum und Plasma
Glucose: Hexokinase-Methode zur Bestimmung im Serum, Plasma, Liquor und Urin
Glucose: PAP-Methode – Enzymatischer Farbtest zur Bestimmung von Blutzucker im Serum, Plasma und Liquor
Calcium: Photometrische Testmethode (CPC) zur Bestimmung in Serum, Plasma und Urin
Magnesium: Photometrischer Farbtest zur Bestimmung in Serum, Plasma, Liquor und Urin
C-reaktives Protein (CRP): Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung in Serum und Plasma
Immunglobulin E (IgE): Turbidimetrischer Immunoassay zur Bestimmung in Serum und Plasma

AP Anker

Klinisch-chemischer Test Alkalische Phosphatase

Alkalische Phosphatase (AP)

Das BIOMED Reagenz für alkalische Phosphatase (AP, auch: ALP) wird nach der IFCC-Methode zur quantitativen Bestimmung der alkalischen Phosphatase in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Die im Serum und Plasma gemessene alkalische Phosphatase entspricht der Summe aller Isoenzymaktivitäten der AP, die aus verschiedenen humanen Geweben entstammen. Es sind 4 Genotypen bekannt: Knochen-Leber-Nieren-Typ, Plazenta-Typ, Intestinaler Typ und Keimzelltypen.

Erhöhte AP-Aktivitäten finden sich:
Bei hepatobiliären Erkrankungen (z.B. Verschlußikterus, biliäre Zirrhose, hepatozellulärer Leberschaden, primäre Lebertumoren, Lebermetastasen), Skeletterkrankungen (Morbus Paget, Rachitis, Osteomalazie, Osteogenesis imperfecta, Dysplasia fibrosa polyostotica, Vitamin D-Intoxikation, primäre Knochentumoren, Knochenmetastasen, multiples Myelom, Hyperparathyreoidismus, Akromegalie, Hyperthyreose, Niereninsuffizienz, Frakturheilung, ektope Ossifikation, Sarkoidose, Knochentuberkulose)

Erniedrigte AP-Aktivitäten gehen einher mit:
Familiärer Hypophosphatasämie, Adyname Knochenerkrankungen bei Dialysepatienten, Hypothyreose, Achondrodysplasie, Hypophysärer Zwergwuchs, chronische Strahlenkrankheit, Unterernährung.

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

GOT Anker

GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, neu: Aspartat-Aminotransferase AST)

Das BIOMED Reagenz für GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, neu: Aspartat-Aminotransferase AST) wird nach der IFCC-Methode zur quantitativen in vitro Bestimmung der Aspartat-Aminotransferase (AST) (auch: GOT, Glutamat-Oxalacetat-Transaminase) mit und ohne Pyridoxalphosphat (Pyp) in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Transaminasenbestimmung sind Basisuntersuchungen zur Diagnostik, Differenzierung, Verlaufs- und Therapiebeurteilung von:
– Erkrankung der Leber und Gallenwege
– Herzinfarkt
– Skelettmuskelschäden
– bei internistischer und pädiatrischer Erstuntersuchung
Es gibt keinen Hinweis, dass die Synthese der Transaminasen bei Leber- oder Skelettmuskelerkrankungen erhöht ist.
Die AST ist in einer Vielfalt von Geweben vorhanden, z.B. Leber, Herz- und Skelettmuskel, Nieren, Gehirn, Pankreas, Lunge, Leukozyten und Erythrozyten.
Leber, Herz und Skelettmuskel haben im Vergleich zu anderen Organen eine relativ hohe spezifische Aktivität an AST. Der parallele Anstieg von AST und ALT weist immer auf eine hepatozelluläre Nekrose hin. Wesentliche Bedeutung hat die AST in der Differentialdiagnostik von Lebererkrankungen sowie der Verlaufsbeurteilung des Herzinfarktes.

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
GOT AST IFCC-Methode

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

GPT Anker

GPT ALT IFCC-Methode

GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase, neu: Alanin-Aminotransferase ALT)

Das BIOMED GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase, neu: Alanin-Aminotransferase ALT) Reagenz wird zur quantitativen in vitro Bestimmung von Alanin-Aminotransferase (ALT) (auch: GPT, Glutamat-Pyruvat-Transaminase) mit und ohne Pyridoxalphosphat (Pyp) in Humanserum und -plasma nach der IFCC-Methode eingesetzt.

Transaminasenbestimmung sind Basisuntersuchungen zur Diagnostik, Differenzierung, Verlaufs- und Therapiebeurteilung von:
– Erkrankung der Leber und Gallenwege
– Herzinfarkt
– Skelettmuskelschäden
– bei internistischer und pädiatrischer Erstuntersuchung.
Es gibt keinen Hinweis, dass die Synthese der Transaminasen bei Leber- oder Skelettmuskelerkrankungen erhöht ist.
Die ALT ist ein leberspezifisches Enzym. Größer als 15fach erhöhte ALT-Aktivitäten, bzw. der parallele Anstieg von ALT und AST sind ein Indikator für eine hepatozelluläre Nekrose. Geringere ALT Aktivitäten kommen jedoch auch in anderen Geweben z.B. in Niere, Herz, Skelettmuskel, Pankreas, Milz und Lunge vor.

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

PYP Anker

Pyridoxalphosphat (PYP)

Zusatzreagenz für GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, neu: Aspartat-Aminotransferase AST) und GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase, neu: Alanin-Aminotransferase ALT): Flüssiges Pyridoxal-5-phosphat (PYP)
Pyridoxal-5-phosphat (PYP) ist für die Bestimmung der GOT-/GPT-Aktivität nach der IFCC-Methode mit Pyridoxalphosphat-Aktivierung erforderlich.
PYP ist als Coenzym für die Aktivierung der Transaminasen wichtig. Bei Patienten mit Vitamin B6-Mangel oder in Proben mit ungenügend endogenem Pyridoxalphosphat, z. B. bei Patienten mit Herzinfarkt, Lebererkrankungen oder bei Intensivpatienten können ohne Pyridoxalphosphatzusatz falsch niedrige Aktivitäten gemessen werden. Eine Verarmung von NADH würde im AST-Ansatz erfolgen, wenn im Vorinkubationsschritt das Pyruvat nicht entfernt
würde. Zur optimalen Bestimmung und Stabilisierung der Transaminasen wird daher die Aktivierung mit PYP empfohlen.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Unser Analyt-spezifisches Kalibratorset Duocal® Myoglobin
  • Das BIOMED Reagenz für GOT (Glutamat-Oxalacetat-Transaminase, neu: Aspartat-Aminotransferase AST)
  • Das BIOMED GPT (Glutamat-Pyruvat-Transaminase, neu: Alanin-Aminotransferase ALT) Reagenz
Pyridoxalphosphat (PYP)

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Bilirubin Anker

BIOMED Bilirubin Total Reagenz

Bilirubin Total

Das BIOMED Bilirubin Total Reagenz wird zur photometrischen Bestimmung des Gesamtbilirubins in Humanserum und -plasma nach der Jendrassik & Gróf-Methode eingesetzt.

Das im Serum messbare Gesamtbilirubin besteht aus 3 Fraktionen, unkonjugiertes, konjugiertes und δ-Bilirubin.
Durch den Abbau der Erythrozyten entsteht täglich 80 – 85 % Bilirubin. Der Abbau erfolgt durch die Makrophagen des retikuloendothelialen Systems, in der Milz, sowie im Knochenmark und in der Leber. Das entstehende unkonjugierte Bilirubin ist praktisch wasserunlöslich und wird im Plasma locker an Albumin gebunden und zur Leber transportiert. Durch Glukuronidierung entstehen wasserlösliche Verbindungen. Das entstandene konjugierte Bilirubin gelangt über die Gallenwege in den Darm, wo es durch bakterielle Enzyme zu den Endprodukten Stercobilinogen und Urobilinogen abgebaut wird. Die Hyperbilirubinämien werden in prähepatischen, intrahepatischen und posthepatischen Ikterus eingeteilt.

Erhöhte Bilirubin-Werte sind mit verschiedenen Erkrankungen assoziiert:
Morbus Meulengracht (Abbaustörung des Bilirubin)
Hepatitis (Leberentzündung)
Fettleber oder Leberzirrhose
Stauungen der Gallenflüssigkeit
Hämolyse (krankheits- oder verletzungsbedingt verstärkter Zerfall der roten Blutkörperchen)

Passend dazu:

  • Duotrol® Bilirubin Paediatric für die quantitative Bestimmung von Bilirubin im hohen, abnormalen Bereich
  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

CHE Anker

Cholinesterase (CHE)

Das BIOMED Cholinesterase (CHE) Reagenz wird nach der Butyrylthiocholin Standardmethode 94 DGKC zur Bestimmung der Cholinesterase (CHE) in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Cholinesterasen sind Enzyme, die Cholin-Verbindungen spalten. Messbar im Blut ist die Cholinesterase II (auch Pseudocholinesterase, unspezifische Cholinesterase, Butyrylcholinesterase, EC 3.1.1.8), sie wird in der Leber gebildet und kommt in Plasma, Leber, Darmschleimhaut, Pankreas, Milz und in der weißen Substanz des Zentralnervensystems vor.
Die Bestimmung ist indiziert bei Verdacht auf Leberparenchymschaden mit eingeschränkter Funktionsleistung, daher insbesondere bei Pestizidvergiftungen sowie zur Kontrolle Pestizid-exponierter Arbeiter.
Durch ein Screening vor der Gabe von Muskelrelaxantien insbesondere wenn anamnetisch der Hinweis auf eine CHE-Variante besteht, kann eine verlängerte Apnoe nach operativen Eingriffen vermieden werden. Die Bestimmung ist somit auch indiziert bei verlängerter Apnoe nach operativen Eingriffen sowie anderen differentialdiagnostischen Fragestellungen.

Erniedrigte CHE-Aktivitäten werden bei:
– Akuten und chronischen Hepatitiden
– Leberzirrhose
– Leberzellkarzinom
– Atypische CHE-Varianten
– Verschiedenen Vergiftungen
bestimmt. Eine CHE-Hemmung kann durch Pestizide sowie Medikamente erfolgen.

Zu hohe CHE-Werte können auf:
– Diabetes mellitus
– Familiär bedingte Cholinesterase-Varianten
– Koronare Herzkrankheit (KHK)
– Eiweißverlust (exsudative Enteropathie, Proteinverlustenteropathie)
– Nephrotisches Syndrom
– Steatosis hepatis (Fettleber)
– Schilddrüsenüberfunktion
hindeuten.

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
Reagenz Cholinesterase (CHE)

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

TP Anker

Gesamteiweiß

Das BIOMED Reagenz für Gesamtprotein (auch: Total Protein) wird nach der Biuret-Methode zur quantitativen in vitro Bestimmung von Gesamtprotein in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Das Gesamteiweiß besteht aus mehr als 100 strukturbekannten Proteinen, die biologische Funktion von etwa 50 ist näher bekannt. Die Plasmaproteine setzen sich beispielsweise hauptsächlich aus Immunglobulinen, Transportproteinen (wie z.B. Albumin), Enzymen, Lipoproteinen, Proteohormonen und Gerinnungsfaktoren zusammen. Das Serum ist etwas eiweißärmer, weil die Gerinnungsfaktoren für die Blutgerinnung verbraucht wurden. Albumin, α1, α2 und β-Globuline werden von den Parenchymzellen der Leber gebildet, die Proteine der γ-Globulinfraktion und die Immunglobuline von den Plasmazellen.
Es sind Erkrankungen bekannt, die die Gesamteiweiß-Konzentration entweder erhöhen (Hyperproteinämie) oder sie erniedrigen (Hypoproteinämie).
Indikation zur Bestimmung des TP sind z.B. pathologische Blutsenkungsreaktion, Proteinurie, Ödeme, Polyurie, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, chron. Durchfälle, maligner Tumor, Infektanfälligkeit, Knochenschmerzen, unbestimmt lokalisierbarer Rheumatismus, Lymphome, äußere und innere Blutungen, Schwangerschaft, prä- und postoperativ, schweres Trauma, Schockzustand, Verbrennungen, Intensivpatienten, zur Abklärung eines akuten Hämoglobinabfalls.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® normal/abnormal und CRM
  • Für die Urinanalytik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® Urin liquid und U Dipstick
  • Für die Liquordiagnostik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® CSQ und CSF
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Creatinin Anker

Creatinin

Das BIOMED Reagenz Creatinin Jaffé wird nach der Jaffé-Methode zur quantitativen in vitro Bestimmung von Creatinin in Humanserum, -plasma und Urin eingesetzt.

Creatin, der Vorläufer von Creatinin (auch: Kreatinin), wird von der Leber gebildet und nach Abgabe von der Muskulatur und den Geweben aufgenommen. Creatininphosphat dient dem Muskel als Energiespeicher, denn bei der Muskelkontraktion wird durch Spaltung von Creatininphosphat chemische Energie in mechanische umgesetzt. Maßgebend für die Größe des Creatininpools ist die Muskelmasse. Alter und Geschlecht als determinierende Faktoren der Muskel- masse haben deshalb einen erheblichen Einfluss auf den Creatininpool. Weitere Einflussgrößen sind die Creatinaufnahme mit der Nahrung und die Proteinaufnahme. Eine Indikation kann auch z.B. das Erfassen einer eingeschränkten glomerulären Filtrationsrate (GFR) sein.

Erhöhte Kreatinin-Werte sind ein Hinweis auf Nierenschwäche, eine Einschränkung der Nierenfunktion oder akutes bzw. chronisches Nierenversagen. In Einzelfällen kann der Kreatininwert auch durch Flüssigkeitsmangel, Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel erhöht sein. Auch Verletzungen der Muskulatur, Muskeldystrophie oder eine Entzündung der Haut (Dermatomyositis) und Muskulatur (Polymyositis) können eine Ursache sein.

Häufige Ursachen für Nierenschädigungen sind:
– Diabetes
– Hypertonie
– Schwere Allgemeinerkrankungen
– Entzündungen, Sepsis
– Schmerzmittelabusus

Zum Nachweis leichter Nierenschäden, die im Creatinin-blinden Bereich liegen, wurden Rechenformeln entwickelt, mit denen sich die Nierenfunktion (glomeruläre Filtrationsrate) aus Creatinin, Alter und Geschlecht ableiten lässt, beispielsweise die GFR-Rechenformel nach MDRD (Modification of Diet in Renal Disease) und CKD-EPI (Chronic Kidney Disease Epidemiology Collaboration). Beide geben an, wie viele Milliliter Blut pro Minute in der Niere filtriert werden.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Für die Urinanalytik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® Urin liquid und und U Dipstick
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
Creatinin Reagenz

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Harnstoff Anker

Harnstoff Reagenz GLDH-UV-Methode

Harnstoff

Das BIOMED Reagenz für Harnstoff (Urea) wird nach der IFCC-Methode zur quantitativen in vitro Bestimmung von Harnstoff in Humanserum, -plasma und Urin eingesetzt.

Harnstoff (Carbamid, das Diamid der Kohlensäure) ist ein Endprodukt des Eiweiß- und Aminosäurestoffwechsels und wird in der Leber gebildet. Beim Eiweißabbau werden die Proteine in Aminosäuren zerlegt und desaminiert. Der dabei anfallende Ammoniak wird in den Mitochondrien über eine Kette von Reaktionen, die unter dem Begriff Harnstoffzyklus zusammengefasst werden, in Harnstoff umgewandelt. Die Harn- stoffelimination erfolgt überwiegend renal durch glomeruläre Filtration. 40 – 60% des filtrierten Harnstoffs diffundieren unabhängig von der tubulären Flussrate im proximalen Tubulus zurück. Die Rückdiffusion im distalen Tubulus ist abhängig vom Urinfluss und wird gesteuert über das antidiuretische Hormon. Die Harnstoffkonzentration im Serum ist daher abhängig von:
– Nierendurchblutung
– Harnvolumen

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal

  • Für die Urinanalytik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® Urin liquid

  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Harnsäure Anker

Urica (Harnsäure)

Das BIOMED Urica Reagenz wird nach der PAP-Methode zur quantitativen in vitro Bestimmung von Urica (Harnsäure) in Humanserum eingesetzt.

Die tägliche Harnsäureaufnahme in den Harnsäurepool setzt sich zusammen aus endogener Harnsäuresynthese, etwa 350 mg/Tag und der Purinzufuhr aus der Nahrung von über 300 mg/Tag. Harnsäure bzw. ihre ionisierte Form Urat sind die Endprodukte des Purinstoffwechsels beim Menschen. Die Höhe des Pools im Körper ist die Bilanz aus Bildung und Elimination. Die Elimination erfolgt zu über 80 % über die Nieren und zu weniger als 20 % über den Darm.
Hyper- und Hypourikämie repräsentieren primär keine Krankheit. Während die Hyperurikämie ein metabolischer Risikofaktor ist und definierte Erkrankungen verursachen kann, hat die Hypourikämie nur bedingt einen Krankheitswert. Zur Ursachenabklärung von Hyper- und Hypourikämie ist die Bestimmung der Harnsäure-Ausscheidung im Harn bedeutsam.
Die Abgrenzung der Harnsäure-Überproduktion von der verminderten renalen Elimination erfolgt durch die Bestimmung der Harnsäure Ausscheidung im 24 h-Sammelurin oder des Harnsäure / Creatinin-Quotienten im Spontanurin.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Für die Urinanalytik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® Urin liquid
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Cystatin Anker

Cystatin C Reagenz

Cystatin C

Das BIOMED Cystatin C Reagenz wird als Turbidimetrischer Immunoassay zur quantitativen in vitro Bestimmung von Cystatin C in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Cystatin C ist ein niedermolekulares, nicht glykosyliertes, basisches Protein, welches als Proteaseinhibitor im Blut zur Cystatin-Superfamilie gehört. Cystatin-C wird endogen in konstanter Rate von fast allen kernhaltigen Zellen des menschlichen Körpers gebildet. Seine Serumkonzentration hängt ausschließlich von der glomerulären Filtrationsleistung der Niere ab; eine tubuläre Sekretion findet nicht statt. Anders als bei der Bestimmung der GFR durch Kreatinin, nehmen Alter, Geschlecht, Muskelmasse und Ernährung keinen Einfluss auf das Ergebnis, auch entzündliche Prozesse (außer Autoimmunerkrankungen) beeinflussen den Wert des Cystatin C nicht. Cystatin C wird bei einer GFR von unter 88 mL/min/1,73 m² bereits auffällig, während Kreatinin erst bei einer GFR unter 75 mL/min/1,73 m² ansteigt. Bei einer verminderten GFR erhöht sich die Konzentration an Cystatin C.

Eine Erhöhung von Cystatin C im Blut ist ein Hinweis auf eine gestörte Nierenfunktion.
Aus der Höhe des Messwerts von Cystatin C im Blut können Rückschlüsse auf die Nierenleistung gezogen werden. Insbesondere kann die sogenannte glomeruläre Filtrationsrate (eine Messgröße der Nierenleistung) abgeschätzt werden.

Cystatin C ist erhöht bei:
– Niereninsuffizienz
– Autoimmunerkrankungen

Passend dazu:

  • Die Analyt-spezifische Kontrolle Duotrol® Cystatin C
  • Zur Kalibration:
    Das Analyt-spezifische Duocal® Cystatin C-Set

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

α-Amylase Anker

α-Amylase

Das BIOMED α-Amylase Reagenz wird für einen Farbtest zur kinetischen Bestimmung der α-Amylase in Humanserum, -plasma und -urin (modifizierte EPS-Methode) eingesetzt.

Die α-Amylaseaktivität des Serums entstammt im wesentlichen dem Pankreas und den Mundspeicheldrüsen, in minimalen Anteilen auch von Ovar und Eileiter sowie in seltenen Fällen neoplastischen Geweben. Wie bei der Lipase ist im Acinusepithel ein Proenzym nachzuweisen, das jedoch nicht extrazellulär erscheint. Beim Gesunden werden > 99 % des Enzyms in den Gastrointestinaltrakt abgegeben, während Abflussstörungen des Organs zu einem erhöhten Übertritt in den Kreislauf führen. Dabei reflektiert ein Anstieg der Aktivität im Serum nicht die Schwere der Erkrankung, und umgekehrt hat eine weitgehende Zerstörung des sekretorischen Parenchyms keinen Einfluss auf die Konzentration von Pankreasamylase und Lipase im Serum. Die Aktivität im Serum weist ein typisches Altersprofil bei hohen individuellen Abweichungen auf.

Erhöhte Werte der α-Amylase können auf verschiedene Erkrankungen hinweisen:
Pankreatitis (Entzündung der Bauchspeicheldrüse)
Pankreastumoren
Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)
Speicheldrüsenerkrankungen
Lungen- und Gebärmutterkrebs
Diabetische Ketoazidose

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Für die Urinanalytik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® Urin liquid
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
BIOMED α-Amylase Reagenz

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Pankreas-α-Amylase Anker

ankreas-α-Amylase-Reagenz Farbtest

Pankreas-alpha-Amylase

Das BIOMED Pankreas-α-Amylase Reagenz ist ein Enzymatischer Farbtest zur quantitativen in vitro Bestimmung von Pankreas-α-Amylase in Humanserum, -plasma und -urin.

Das Pankreas hat zwei wesentliche Funktionen. Die endokrine Funktion (Langerhans-Inseln) und die exokrine Funktion. In der exokrinen Funktion werden vor allem Verdauungsenzyme produziert, wie z.B. die pankreasspezifische α-Amylase. Der Nachweis ist spezifisch für das Organ. Der diagnostische Wert der Pankreas-α-Amylase ist vor allem bei diskreten Pankreatopathien der α-Amylase überlegen. Die Bestätigung einer akuten Pankreatitis ist mit einer diagnostischen Sensitivität von 97 % mit der Pankreasamylase zu erreichen. Die Pankreasamylase kehrt häufig innerhalb von kurzer Zeit (24 – 48 h) zu normaler Serumkonzentration zurück, während die Serumlipase über mehrere Tage erhöht bleibt. Durch die gleichzeitige Bestimmung der Pankreasamylase und -lipase wird die beste diagnostische Treffsicherheit gewährleistet.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal

  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

CK-NAC Anker

Creatin-Kinase (CK-NAC)

Das BIOMED Creatin-Kinase (CK-NAC) Reagenz wird nach der IFCC-Methode zur Bestimmung der Gesamt-Creatin-Kinase in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Die Gesamt-CK-Aktivität entspricht überwiegend der Aktivität des muskelspezifischen Isoenzyms CK-MM und kann daher als Leitenzym für die Erkennung von Schäden der Herz- und Skelettmuskulatur dienen. Trotzdem schließen zum einen innerhalb des Referenzbereiches bleibende Aktivitäten eine Muskelerkrankung nicht sicher aus und zum anderen können erhöhte Aktivitäten auch physiologische Ursachen haben. Verlaufsuntersuchungen (Enzym-Zeit-Kurven), sowie bei unklaren Bildern die Bestimmung der CK-Isoenzyme und Varianten oder Belastungstests, erleichtern in jedem Fall die Interpretation.

Erhöhte Gesamt-CK Werte sind ein Hinweis auf Herz- oder Skelettmuskelerkrankungen:
– Progressive Muskeldystrophie
– Post-Polio-Syndrom
– Myositis (entzündliche Erkrankung der Skelettmuskulatur)
– Herzmuskelentzündung
– Herzinfarkt
– Koronare Herzkrankheit (KHK)
– Rhabdomyolyse (Muskelauflösung)

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal

  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
Reagenzien für metabolische Risikofaktoren

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

α-HBDH Anker

Cardio Kontrollserum Klinische Chemie

α-HBDH (Alpha-Hydroxybutyrat-Dehydrogenase)

Das BIOMED α-HBDH Reagenz wird zur quantitativen in vitro Bestimmung von α-HBDH (Alpha-Hydroxybutyrat-Dehydrogenase) in Humanserum und -plasma nach der optimierten Standardmethode (DGKC) eingesetzt.

Die α-HBDH ist das Isoenzym 1 der LDH und katalysiert die Umwandlung von Milchsäure zu Brenztraubensäure. Die LDH 1 kann im Gegensatz zu den anderen Isoenzymen 2-Oxobutyrat zu Hydroxybutyrat umzusetzen, wird daher auch als Hydroxybutyratdehydrogenase (HBDH) bezeichnet und kann somit getrennt gemessen werden.
Es ist hauptsächlich im Myocard und im hämatopoetischen System lokalisiert. Erhöhte α-HBDH-Aktivitäten lassen sich daher bei einem Myokardinfarkt, aber auch bei hämolytischen Prozessen aller Art nachweisen.

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Myoglobin Anker

Myoglobin

Das BIOMED Myoglobin Reagenz wird als Turbidimetrischer Immunoassay zur quantitativen in vitro Bestimmung von Myoglobin in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Myoglobin (Mb) ist ein in Herz- und Skelettmuskelzellen vorhandenes Hämo-Protein, das in den Blutkreislauf abgegeben wird, wenn diese Zellen geschädigt werden. Seine Funktion ist die Aufnahme und Abgabe von Sauerstoff und der intramuskuläre Sauerstofftransport von der Zellmembran zu den Mitochondrien. Erhöhte Myoglobinkonzentration im Blutserum von Säugetieren deutet auf Rhabdomyolyse hin. Die Bestimmung des Mb-Serumspiegels ist daher nützlich bei der Diagnose von Myokardinfarkt, Muskeldystrophie, Myositis und Myopathie sowie bei der Beurteilung der Behandlung und der Krankheitsprognose.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® Cardio
  • Zur Kalibration:
    Unser Analyt-spezifisches Kalibratorset Duocal® Myoglobin

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Eisen Anker

Eisen Reagenz IVD

Eisen

Das BIOMED Eisen Reagenz wird nach der Ferrozin-Methode zur quantitativen in vitro Bestimmung von Eisen in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Eisen (Ferrum) ist ein wichtiges Spurenelement im Körper. Es dient der Bindung von Sauerstoff an das Hämoglobin der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und sorgt so für den Transport von Sauerstoff.
Die Eisenkonzentration kann unterschiedlich sein und ist nicht allein von der Nahrungsaufnahme abhängig. Sie hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen ist eine Schwankung bei gesunden Personen im Tagesverlauf von 12,9% und von Tag zu Tag von 26,6% festzustellen, wenn jeweils zur gleichen Uhrzeit Blut entnommen wird.

Bei akuten Entzündungen und chronischen Erkrankungen, wie z.B. rheumatoider Arthritis, malignen Tumoren, ist die Eisenkonzentration unabhängig vom Körpereisenstatus erniedrigt.

Indikation:
– Eisenmangel-Anämie
– Eisenverteilungsstörungen, z.B. bei Entzündungen, Infektionen, Tumoren, Leberschäden
– Bestimmung der Transferrinsättigung
– Eisenresorptions-Test
– Akuten Eisenüberladung / -intoxikation
– Hämolyse
– Eisenverlust durch Blutungen, wie Magen-Darm-Blutung (z.B. bei Magengeschwür)
– Zöliakie (Verminderte Eisenaufnahme im Darm)

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Ferritin Anker

Ferritin

Das BIOMED hsFerritin Reagenz wird als Turbidimetrischer Immunoassay zur quantitativen in vitro Bestimmung von Ferritin in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Das Eiweiß Ferritin ist der wichtigste Eisenspeicher im menschlichen Körper, seine Normwerte unterscheiden sich stark je nach Alter und Geschlecht. Das Ferritin im Plasma weist bei Gesunden und bei Patienten mit Eisenmangel bzw. Eisenüberladung eine direkte und quantitative Korrelation zum mobilisierbaren Speichereisen auf.
In seiner Funktion als Akute-Phase-Protein lassen sich erhöhte Konzentrationen des Ferritins im Zusammenhang von entzündlichen und nekrotischen Prozessen, wie der Hepatitis oder des Herzinfarkts nachweisen. Die Serumferritin-Konzentration ist bei einer Reihe von soliden Tumoren (Hepatome, Pankreaskarzinome, Bronchialkarzinome, Neuroblastome) und bei Lymphomen und Leukosen pathologisch erhöht und korreliert mit der Tumoraktivität und -ausbreitung. Hinsichtlich der erwünschten Tumorspezifität sind die bisherigen klinischen Daten jedoch kontrovers.

Da Ferritin auch bei Entzündungen, die beispielsweise durch akute, chronische Erkrankungen oder Infektionen hervorgerufen werden, in sehr hohen Konzentrationen vorliegen kann, ist eine hohe Ferritinkonzentration möglich, obwohl ein Eisenmangel vorliegt. Hier kann die Bestimmung des Entzündungsmarkers C-reaktives Protein (CRP) oder des Eisentransportmoleküls Transferrin sinnvoll sein, um eine Fehlinterpretation der Messergebnisse aufgrund hoher Serumspiegel von Ferritin auszuschließen.

Niedrige Ferritin-Werte sind ein Hinweis auf:
– Erkrankungen, die die Eisenaufnahme verhindern (Sprue, Morbus Crohn)
– Mangelernährung (z.B. bei Alkoholismus oder veganer Ernährung)
– Malabsorptionssyndrom
– Erhöhter Eisenbedarf (z.B. in der Schwangerschaft, Stillzeit und Wachstumsphase)
– Eisenverlust (z.B. Regelblutungen, Blutungen bei Magengeschwür)
– Transferrinmangel (z.B. bei bestimmten Nierenerkrankungen)

Erhöhte Ferritin-Werte treten auf bei:
– Hämochromatose (Eisenspeicherkrankheit)
– Eisenüberladung
– Eisenverteilungsstörungen (z.B. durch Hepatitis, Infektionen, Tumoren, Urämie, Leberschäden, Hämolyse)
– Eisenverwertungsstörung (z.B. durch Anämie, Folsäure- oder Vitamin-B21-Mangel, Hämoglobinopathien)
– Überdosierungen von Eisenpräparaten
– Häufige Bluttransfusionen

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen
    Duotrol® CRM
    Duotrol® Immunoassay
    Duotrol® normal/abnormal
  • Zur Kalibration:
    Das Analyt-spezifische Duocal® Ferritin-Set
Ferritin Reagenz Kalibrator

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Transferrin Anker

Transferrin Reagenz Kalibrator

Transferrin

Das BIOMED Myoglobin Reagenz wird als Turbidimetrischer Immunoassay zur quantitativen in vitro Bestimmung von Transferrin in Humanserum eingesetzt.

Transferrin ist das wichtigste Transportprotein für Eisen im Blut und für die Funktion des Gewebes. Das Eisen wird entweder aus der Speichereisenreserve oder aus der absorbierten Nahrung zur Verfügung gestellt. Die Transferrinkonzentration im Plasma wird vom Eisengehalt im Gewebe, insbesondere der Hepatozyten, kontrolliert. Ist deren Eisengehalt niedrig, wird die Transferrinsynthese gesteigert, ist er hoch, erfolgt eine Herunterregulierung.
Indikation:
– Verdacht auf Mangel an Funktionseisen
– Verdacht auf Eisenüberladung
Durch die Bestimmung von Eisen und Transferrin aus einer Probe kann die Transferrin-Sättigung (TfS) berechnet werden. Im Vergleich zur Bestimmung der Eisenkonzentration im Serum hat die TfS den Vorteil, dass die Halbwertszeit von Transferrin sehr viel länger als die von Eisen ist. Rasche Schwankungen der Serumeisenkonzentration gehen deshalb weniger stark in die TfS ein.
Einschränkungen der TfS:
In der Akute-Phase-Reaktion ist die Transferrin-Synthese supprimiert.
Transferrin wird vom Hepatozyten bei Parenchymschaden in das Plasma abgegeben.
In der Schwangerschaft ist die Transferrinsynthese höher als die Abnahme des Gesamtkörpereisens.
Ein Anstieg der TfS tritt erst auf, wenn bei leerer Speichereisenreserve ein Hämoglobinabfall um mindestens 2 g/dL erfolgt.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® normal/abnormal und CRM
  • Zur Kalibration:
    Das Analyt-spezifische Kalibratorset Duocal® Transferrin

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Cholesterin Anker

Cholesterin

Das BIOMED Cholesterin Reagenz wird nach der CHOD-PAP-Methode zur quantitativen in vitro Bestimmung von Cholesterin in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Dyslipidämien, insbesondere die Hypercholesterinämie, stellen einen der wichtigsten Risikofaktoren für die koronaren Herzerkrankungen dar.
Cholesterin wird im Körper ubiquitär synthetisiert und ist ein essentieller Bestandteil von Zellmembranen und Lipoproteinen sowie ein Präkursor für die Synthese der Steroidhormone und der Gallensäure. Im Gegensatz zu den ebenfalls endogen synthetisierten Triglyceriden und Phospholipiden kann der Sterolring des Cholesterinmoleküls nicht mehr abgebaut werden. Es ist daher erforderlich, dass das peripher synthetisierte oder im Darm resorbierte Cholesterin zur Leber transportiert wird, wo es z.T. in Gallensäure umgewandelt wird, zum anderen Teil über die Galle, die als Emulsionsmittel dient und über den Darm ausgeschieden wird. Cholesterin wird im Plasma wegen der geringen Wasserlöslichkeit ausschließlich als Komplex mit Apolipoproteinen transportiert. Der Hauptteil von Cholesterin wird in der LDL-Fraktion transportiert, der Rest in der HDL- und VLDL-Fraktion und nur wenig in den Chylomikronen.

Erhöhte Cholesterinwerte sind assoziiert mit:
– Atherosklerose (eine Form der Arterienverhärtung)
– Schlaganfallrisiko (auch: Apoplexie, zerebraler Insult)
– Herzinfarktrisiko (auch: Myokardinfarkt)
– Risiko für Herz- und Gefäßkrankheiten allgemein

Passend dazu:

  • Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal

  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi
Reagenzien für die Diagnostik von koronaren Erkrankungen

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

HDL Anker

Reagenz HDL-Direkt High Density Lipoprotein-Cholesterin

HDL (High Density Lipoprotein-Cholesterin)

Das BIOMED Reagenz HDL wird als homogener enzymatischer Test zur quantitativen in vitro Bestimmung von HDL (High Density Lipoprotein-Cholesterin) in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein-Cholesterin) ist ein Transportprotein hoher Dichte („high density“) und verantwortlich für den Transport des Membranbausteins Cholesterin. Da HDL den Abtransport von Cholesterin aus dem Gewebe vermittelt und in der Lage ist, überschüssiges Cholesterin, das in die Gefäßwände eingelagert wurde, wieder zu entfernen, wirkt HDL prinzipiell anti-atherogen.
Die HDL-Konzentration wird bestimmt, wenn der Arzt das Risiko für eine Atherosklerose bzw. eine koronare Herzkrankheit (KHK) abschätzen möchte. Dieses Risiko ist erhöht, wenn das HDL-Cholesterin zu niedrig ist. Niedriges HDL-Cholesterin wird also als ein Risikomarker für das Auftreten kardiovaskulärer Ereignisse angesehen. Insbesondere ist die Bedeutung des HDL-Cholesterin mit Einführung von Direktbestimmungsmethoden gestiegen. Das vereinfachte Messprinzip sowie die wesentlich präzisere Bestimmung erlauben eine routinemäßige Diagnostik dieses Analyten.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal

  • Zur Kalibration:
    Unser Analyt-spezifisches Kalibratorset Duocal® HDL

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

LDL Anker

LDL (Low Density Lipoprotein-Cholesterin)

Das BIOMED Reagenz LDL wird als homogener enzymatischer Test zur quantitativen in vitro Bestimmung von LDL (Low Density Lipoprotein-Cholesterin) in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Erhöhte LDL-Konzentrationen sind bei Atherosklerose-Entstehung von kausaler Bedeutung. Das atherogene Potential dieser Lipoprotein-Fraktion wurde in zahlreichen epidemiologischen und klinischen Studien nachgewiesen. Unter allen Lipid- und Lipoproteinvariablen zeigte LDL-Cholesterin in der Göttinger Risiko-, Inzidenz- und Prävalenzstudie (GRIPS) die strengste Assoziation zur Koronarmortalität. LDL-Cholesterin stellt damit eine wichtige, wenn nicht neben HDL-Cholesterin die wichtigste Risikodeterminante zur Erkennung von Personen mit erhöhtem Koronarrisiko dar.

Indikation:
– Früherkennung eines Atherosklerose-Risikos
– Verlaufskontrolle bei Therapie mit lipidsenkenden Medikamenten

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal

  • Zur Kalibration:
    Unser Analyt-spezifisches Kalibratorset Duocal® LDL

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Triglyceride Anker

Triglyceride Reagenz GPO-PAP-Methode

Triglyceride

Das BIOMED Triglyceride Reagenz wird nach der GPO-PAP-Methode zur quantitativen in vitro Bestimmung von Triglyceriden in Humanserum und -plasma eingesetzt.

Triglyceride (Triacylglycerine, Glycerinester, Neutralfette, Glyceride) sind Ester von Glycerin mit 3 Fettsäureresten. Exogene Triglyceride werden mit der Nahrung aufgenommen und endogene werden vor allem in Leber, Niere und Herzmuskel aus L-Glycerin-3-Phosphat über Phosphatidsäure u. Diglycerid synthetisiert. Der Transport im Blut erfolgt in Lipoproteinen, v.a. Chylomikronen und VLDL. Durch Hydrolyse können freie Fettsäuren entstehen, durch Abbau (pankr. Triglyceridlipase) entstehen Monoglyceride. Physiologische Bedeutung: v.a. als Energielieferant.
Indikation:
– Früherkennung eines Atherosklerose-Risikos und Klassifikation einer Hyperlipoproteinämie.
– Kontrolle diätetischer und medikamentöser lipidsenkender Therapie.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal

  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Glucose Anker

Glucose

Das BIOMED Glucose (HK) Reagenz wird zur quantitativen in vitro Bestimmung von Glucose in Humanserum, -plasma, -liquor und -urin nach der Hexokinase-Methode eingesetzt.

Das BIOMED Glucose (PAP) Reagenz wird zur quantitativen in vitro Bestimmung von Glucose in Humanserum, -plasma und -liquor nach der PAP-Methode eingesetzt.

Die Bestimmung der Blutglucose kann im kapillaren und venösen Vollblut, im Plasma oder Serum erfolgen. In den verschiedenen Spezimen werden bei der selben Person, zum gleichen Entnahmezeitpunkt, unterschiedliche Glucosekonzentrationen bestimmt. Das muss bei der klinischen Bewertung beachtet werden. In Europa erfolgt die Glucosebestimmung vorwiegend im kapillaren Vollblut, in den USA im venösen Vollblut oder venösen Plasma. Die Bestimmung im Serum sollte nur in Ausnahmefällen Anwendung finden.
Die intraindividuellen Schwankungen der Blutglucosekonzentrationen sind aufgrund der Abhängigkeit von der Muskelarbeit und dem zeitlichen Abstand von der Nahrungsaufnahme größer als bei anderen Blutparametern. Durch Dysregulationen wie Insulinmangel oder Hyperinsulinismus werden die Schwankungen noch vergrößert.

Folgen von Hypoglykämie („Unterzuckerung“):
– Verminderte Hirnleistung
– Krampfanfälle
– Vermehrte Adrenalinausschüttung
– Zittrige Hände und Schweißausbrüche
– Schock
Ursachen können das seltene Insulinom oder die frühe Phase eines Typ-2-Diabetes sein. Auch in der Behandlung des Diabetes mellitus kann sie eine Nebenwirkung der Medikamente sein. Störungen des Hormonhaushalts durch eine Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse, der Schilddrüse oder der Nebennierenrinde können ebenfalls zu niedrigen Blutzuckerwerten führen.

Hyperglykämie (zu hoher Blutzuckerwert) tritt auf bei:
– Diabetes mellitus
– Gestationsdiabetes (auch: Schwangerschaftsdiabetes)
– Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
– Hormonstörungen durch Tumoren im Nebennierenmark oder Tumoren der Hirnanhangsdrüse
– Seltene Erbkrankheiten
– Als Nebenwirkung von Medikamenten
Folgen können Durstgefühl, vermehrter Harndrang und Sehstörungen sein. Langfristig führt Hyperglykämie zu Gefäßschädigung (infolgedessen zu Atherosklerose, Schlaganfall und Nierenschwäche) und Gewebeschädigung, auch ein lebensbedrohendes Koma kann auftreten.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Für die Urinanalytik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® Urin liquid und U Dipstick

  • Für die Liquordiagnostik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrollen Duotrol® CSQ und CSF

  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Glucose Reagenz

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Calcium Anker

Reagenz Calcium Duo

Calcium

Das BIOMED Reagenz Calcium wird zur quantitativen in vitro Bestimmung von Calcium in Humanserum, -plasma und -urin nach der photometrischen Testmethode (CPC) mit klinisch-chemischen Analysenautomaten eingesetzt.

Etwa 1 % des Gesamtkörpercalciums wird täglich erneuert. Die Absorption erfolgt überwiegend im Duodenum und oberen Jejunum durch ein Ca2+-bindendes Proteinsystem der Schleimhaut. Die Bildung dieses Proteins wird durch den Vitamin D-Metaboliten 1,25(OH)2D3 induziert. Ein Teil der Ca2+-Absorption ist Vitamin D-unabhängig. Die Ausscheidung erfolgt über die Nieren und den Darm. Das glomerulär filtrierte Ca2+ wird zu 94 – 96 % tubulär rückresorbiert. Durch die Verdauung in den Darm ausgeschiedenes Ca2+ wird zu 90 % wieder absorbiert. Die Einstellung einer konstanten Plasmakonzentration erfolgt durch das in den Nebenschilddrüsen gebildete Parathormon.
Neben seiner Bedeutung als Knochenmaterial hat Ca2+ noch wichtige Aufgaben in der Zellfunktion. Es ist notwendig für die Auslösung kontraktiler Prozesse, die Übertragung von Nervenimpulsen und hormonellen Signalen sowie zur Steuerung sekretorischer Mechanismen.

Ein Calciummangel (Hypokalzämie) kann verbunden sein mit:
– Eiweiß (Albumin) -mangel (z. B. bei Leberzirrhose)
– Gestörte Vitamin D- oder Kalzium-Aufnahme (z. B. bei Zöliakie oder Rachitis)
– Nierenerkrankungen, z. B. Nierenschwäche (Niereninsuffizienz)
– Hormonstörungen (z. B. Hypoparathyreoidismus, akute Pankreatitis)
– Knochenerkrankungen, z.B. Osteoporose (Knochenschwund)
– Bestimmte Medikamente (Antiepileptika, Kortison, Abführmittel)

Mögliche Gründe für Calcium-Überschuss (Hyperkalzämie):
– Bösartige Tumoren
– Hyperparathyreoidismus (Überfunktion der Nebenschilddrüsen)
– Hyperthyreose (Schilddrüsenüberfunktion)
– Unterfunktion der Nebennierenrinde
– Vererbte Störungen der Kalziumausscheidung
– Hypophosphatasie (Vererbter Mangel am Enzym Phosphatase)
– Hyperproteinämie (Überschuss an Eiweiß im Blut)
– Akromegalie (Erhöhte Produktion an Wachstumshormonen)
– Sarkoidose

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal
  • Für die Urinanalytik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® Urin liquid
  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

Magnesium Anker

Magnesium

Das BIOMED Magnesium Reagenz ist ein Xylidylblau Monoreagenz und wird im Photometrischen Farbtest zur quantitativen in vitro Bestimmung von Magnesium in Humanserum, -plasma, -liquor und -urin eingesetzt.

Magnesium ist für die Glykolyse, die Zellatmung und den transmembranösen Calcium-Transport wichtig. Daraus ergibt sich seine Bedeutung für die physiologische neuromuskuläre Erregung. In der Muskelzelle wirkt Magnesium als Antagonist des Calciums. Magnesium hat eine dem Kalium ähnliche Verteilung im Organismus. Nur ca. 1 % des Geamtbestandes findet sich im Plasma (65 – 84 % ionisiert), 60 % im Knochengewebe und 40 % in der Skelettmuskulatur.
Eine der wichtigsten Funktionen des Magnesiums ist die Aktivierung der Na-K-ATPase, woraus seine bedeutende Rolle bei Herzrhythmusstörungen erkennbar wird. Die pathophysiologischen Zusammenhänge von Magnesiummangel und den klinischen Symptomen sind komplex und teilweise noch nicht geklärt. Bemerkenswert erscheint die Assoziation von Hypomagnesiämie und Hypertonie bzw. Hypermagnesiämie und Hypotonie.
Die Regulation des Magnesiumhaushaltes erfolgt wahrscheinlich weniger durch Resorption im gesamten Dünndarm, die Linear vom Gehalt der Nahrung abzuhängen scheint, als durch die Höhe der realen Ausscheidung. Diese wiederum unterliegt gemeinsam mit dem Calcium dem Einfluss von Parathormon, in dem bei steigender Rückresorption von Calcium die Magnesiumresorption kompetitiv gehemmt wird. Die Magnesium-Ausscheidung ist auch bei Hyperaldosteronismus erhöht.

Passend dazu:

  • Für die Analyse in Serum und Plasma:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® normal/abnormal

  • Für die Urinanalytik:
    Die Multianalyt-Richtigkeitskontrolle Duotrol® Urin liquid

  • Zur Kalibration:
    Unser Multianalyt-Kalibrator Duocal® Multi

Zurück zur Übersicht über alle Reagenzien

CRP Anker

Akute-Phase-Protein CRP

CRP – C-reaktives Protein

Das BIOMED CRP Reagenz wird als Turbidimetrischer Immunoassay zur quantitativen in vitro Bestimmung von C-reaktivem Protein CRP in Humanserum und -plasma eingesetzt.

CRP wird in der Leber synthetisiert. Es ist ein klassisches Akute-Phase-Protein und historisch eines der zuerst entdeckten. Bei einer Entzündungsreaktion steigt die CRP-Konzentration im Plasma aufgrund der Freisetzung inflammatorischer Zytokine (z. B. Interleukin-6) innerhalb von Stunden um den Faktor 10 bis 1000, fällt aber nach Abklingen der Entzündung rasch wieder ab. Der Wert gibt allerdings keinen Hinweis darauf, wo im Körper die Infektion und/oder Entzündung stattfindet. Mögliche Entzündungen sind zum Beispiel